| 30.03.2009 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
|
|
Bei der Stankiewicz GmbH (www.stankiewicz.de) leitet der Insolvenzverwalter Christopher Seagon die Umsetzung des Sanierungskonzeptes ein. Bundesweit 965 Arbeitsplätze könne er zunächst damit beim Automobilzulieferer sichern. 335 Beschäftigten muss Seagon nach intensiven Verhandlungen über einen Interessensausgleich und Sozialplan mit den Betriebsräten die Kündigung aussprechen. Personalanpassung an Umsatzeinbrüche der Hersteller unvermeidlich „Die Personalanpassung war aufgrund der starken Umsatzrückgänge bei den Automobil- und Nutzfahrzeugherstellern leider nicht zu vermeiden“, sagt der Insolvenzverwalter. Die Kündigungen werden gemäß den arbeitsrechtlichen Bestimmungen spätestens nach drei Monaten wirksam, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind mit Erhalt der Kündigung auf Widerruf freigestellt. Standortschließungen seien derzeit nicht geplant. Seagon verweist jedoch darauf, dass letztendlich der neue Investor darüber entscheidet, mit welchem endgültigen Konzept er Stankiewicz weiter führen werde. Weitreichende Planungen seien in der Branche weiterhin schwierig, denn niemand kann zum jetzigen Zeitpunkt vorhersagen, wie sich die Absatzzahlen der Automobil- und Nutzfahrzeughersteller in den kommenden Monaten entwickeln werden. „Davon sind wir als Zulieferer aber direkt abhängig“, sagt Seagon. Kunden unterstützen Investorenprozess Der Insolvenzverwalter hat das Ziel, den Fortbestand des Unternehmens mit möglichst vielen Arbeitsplätzen zu sichern. Dazu soll der Investorenprozess so schnell wie möglich abgeschlossen werden. Die Verhandlungen müssten jedoch so gründlich wie möglich geführt werden. Mit Ergebnissen rechnet Seagon aber noch vor der Sommerpause. Grundlage für den eingeleiteten Investorenprozess war es unter anderem, dass sich zuvor mit den Hauptkunden über die weitere Fortsetzung der Geschäftsbeziehungen geeinigt werden konnte. Damit war der Geschäftsbetrieb bis auf Weiteres stabilisiert. Die Kunden würden weiterhin zu Stankiewicz stehen und auch den eingeleiteten Investorenprozess unterstützen. Die Geschäftsführung der Stankiewicz GmbH hatte am 29. Dezember 2008 beim zuständigen Amtsgericht in Celle Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens wegen Zahlungsunfähigkeit gestellt (Siehe plasticker-News vom 7.1.2009) bzw. (Siehe plasticker-News vom 4.3.2009). |
Stankiewicz GmbH, Adelheidsdorf
» insgesamt 4 News über "Stankiewicz" im News-Archiv gefunden
Ihre News im plasticker? Bitte senden Sie Ihre Pressemitteilungen an redaktion@plasticker.de!
| » zurück zum Seitenanfang |
Top-Meldungen der letzten Tage
Evonik: Zweites Quartal über Plan - Prognose für 2026 angehoben
Klöckner Pentaplast: Michael Zacka neuer Interims-CEO
Celanese: Preiserhöhungen für technische Kunststoffe
Austrotherm: Maximilian Schmid und Christoph Pröbstl übernehmen Geschäftsführung in Österreich
Meist gelesen, 10 Tage
Leuna-Polyamid: Insolvenz in Eigenverwaltung beantragt
Celanese: Preiserhöhungen für technische Kunststoffe
Austrotherm: Maximilian Schmid und Christoph Pröbstl übernehmen Geschäftsführung in Österreich
Brückner Group: Nachhaltigkeitsbericht nach ESRS definiert Ziele und Meilensteine bis 2030
pro-K: Branchendialog diskutiert Wettbewerbsfähigkeit und Transformation der Kunststoffindustrie
Baerlocher: Gründung der Baerlocher Germany GmbH & Co. KG für das Europageschäft
Meist gelesen, 30 Tage
Durotherm: Übernahme durch swissplast group sichert Fortführung der Standorte Haiterbach und Lindlar
Dreher: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
Evonik: Stellenabbau und Ausstieg aus dem Polyester-Geschäft angekündigt
EU-Kommission: Hinweise auf Kartelle im Kunstrasenrecycling
Gardena: Aufgabe der Erweiterungspläne für Werk Heuchlingen
Haitian: Produktionsstandort in Serbien stärkt Fertigung für Europa und die MEA-Region
Meist gelesen, 90 Tage
Domo: Leunaer Werk durch Übernahme gesichert - Künftige Firmierung unter Leuna-Polyamid GmbH
Plastic Manufacturing Group: Investor übernimmt Standorte Diepersdorf und Lüdenscheid
ASS Maschinenbau: Dr. Andreas Külschbach neuer Geschäftsführer
Durotherm: Übernahme durch swissplast group sichert Fortführung der Standorte Haiterbach und Lindlar
KraussMaffei Extrusion: Recyclinglösungen für mechanische und chemische Verfahren
Dann veräußern Sie diese kostenlos
in der Rohstoffbörse.
| IKT: Lehrbuch „Kunststofftechnik – Einführung und Grundlagen“ in neuer Auflage
|