| 27.04.2009 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die Ansprüche an Kunststoffteile für elektrotechnische und elektronische Produkte steigen. Immer kleinere Dimensionen mit extremen Genauigkeiten sind gefragt. Günstige Kleinserien-Preise stehen ebenfalls hoch im Kurs. Die mechanische Bearbeitung technischer Kunststoffe hat hier als Alternative zum Spritzgießen häufig die Nase vorn. Formteile aus technischen Kunststoffen finden sich heute in fast allen elektrischen und elektronischen Produkten. Oft entstehen sie im Spritzguss, der bei der Großserien-Produktion meist das wirtschaftlichste Fertigungsverfahren ist. Immer häufiger allerdings – und vor allem wenn Klein- oder Kleinstserien gefragt sind – rechnet sich auch die mechanische Kunststoff-Bearbeitung. Denn mit spangebenden Techniken wie dem Drehen, Bohren, Fräsen und Gewindeschneiden lassen sich insbesondere aufwändige Geometrien mit hoher Maßhaltigkeit und Formbeständigkeit kostengünstig realisieren. Zudem erlaubt die Vielzahl der einsetzbaren Polymere die Herstellung von Einzelteilen oder Baugruppen mit sehr anwendungsspezifischen Merkmalen wie sie in Elektrotechnik und Elektronik gefordert sind – etwa einer hohen Temperaturbeständigkeit oder Leitfähigkeit. Leitend und beständig Die Grundlage dafür, dass Bauelemente wie Wellen, Kabelkanäle, Steckergehäuse oder Stellrädchen den hohen konstruktiven Anforderungen gerecht werden, sind neben dem entsprechenden Maschinenpark auch die werkstoff- und fertigungstechnischen Erfahrungen des Kunststoffverarbeiters. Zu den führenden Spezialisten auf diesem Gebiet gehört nach eigenen Angaben das hessische Zulieferunternehmen Wagner GmbH & Co. KG (www.hch-wagner.de). Seit mehr als 40 Jahren fertigt es Präzisionsteile aus PEEK, PTFE, POM, PVDF und vielen anderen technischen Kunststoffen für Abnehmer in Elektrotechnik, Elektronik und verwandten Branchen. Das Leistungsangebot von Wagner deckt ein großes Spektrum möglicher Anwendungen ab, wobei der Schwerpunkt auf gedrehten Formteilen liegt. Hier reicht die Spanne von Werkstücken mit nur 1,5 mm Durchmesser bis hin zu Drehteilen mit bis zu 60 mm Durchmesser (Bild). Auch drei Meter lange Gewindestangen umfasst das Lieferprogramm. Dabei verfügen selbst die „Kleinen“ oft über sehr komplexe Formen und äußerst dünne Wände. Extreme Genauigkeiten Mit Hilfe moderner CNC-Technik fertigt Zulieferer Wagner unter anderem Drehteile mit Durchmessern von bis zu 60 Millimetern. Dabei verfügen die neuen Maschinen des Unternehmens über eine große Anzahl von teilweise selbst angetriebenen Werkzeugen, die gleichzeitig im Einsatz sein können, um Querbohrungen oder Fräsungen zu fertigen. Sie erlauben zudem die wirtschaftliche Vorder- und Rückseitenbearbeitung in einem Arbeitsgang und bieten eine Rundlaufgenauigkeit von 0,03 Millimetern. |
Wagner GmbH & Co. KG, Groß-Bieberau
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