| 13.07.2004 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die 100.000ste Tonne des Polypropylen-Regranulats Seculene® wurde kürzlich von der BSB Recycling GmbH (www.berzelius.de) produziert. Die Aufbereitung von Altakkumulatoren (zum Beispiel Autobatterien, Batterien aus Notstromaggregaten und Elektrofahrzeugen) und gebrauchten Kunststoffteilen aus Polypropylen bilden unter anderem die Basis für die Herstellung von unterschiedlichsten Kunststoffregranulaten, die wiederum für neue Autoteile verwandt werden. Das u.a. in der Akkuschrottaufbereitungsanlage gewonnene Polypropylen (PP) wird nach mehrfacher intensiver Reinigung unter Zugabe mit anderen Zuschlagstoffen (Farben, Stabilisatoren, Talkum, Kreide und thermoplastischem Kautschuk) entsprechend festgelegter Spezifikationen zu hochwertigem PP-Regranulat extrudiert. Mehr als 90 Prozent des erzeugten Materials wird nach Unternehmensangaben dabei an die Automobil-, der Rest an die Elektro- und Hausgeräteindustrie geliefert. Kunden sind demnach u.a. Opel, Audi, VW, BMW, Daimler Chrysler, Ford, Skoda und AEG-Hausgeräte. Wiederzufinden ist Seculene® u.a. in Radhausschalen, Kabelkanälen, Kofferraumausstattungen oder auch in Motorraumabdeckungen. Die zur Berzelius-Gruppe gehörende BSB Recycling GmbH investierte in den vergangenen 15 Jahren knapp sechs Millionen Euro in den Geschäftsbereich „Kunststoffe“. Allein im vergangenen Jahr wurden über 21.000 Tonnen hochwertiger Polypropylen-Compounds produziert. Bereits 1987 konzentrierte sich das Unternehmen auf die Veredlung von Sekundärkunststoffen wie Polypropylen aus Altakkus und den Bau der ersten Extrusionsanlage. 1993 wurde das erste Eigenprodukt Seculene® hergestellt und vermarktet. Die Jahresproduktion lag bei 430 Tonnen. Lagerflächen von annähernd 2.000 Quadratmetern und ein modernes Logistiksystem ermöglichen BSB Recycling heute eine permanente Lieferbereitschaft, auf Kundenwunsch auch innerhalb von 24 Stunden. Das Unternehmen beschäftigt 70 Mitarbeiter. |
BSB Recycling GmbH, Braubach
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