| 20.07.2004 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die schweizerischen Getränkehersteller und der Handel sind alarmiert: Im vergangenen Jahr sind in der Schweiz nur noch 71 Prozent leere PET-Getränkeflaschen ins Recycling-System zurückgekommen, ein Prozent weniger als im Vorjahr. Laut der Verordnung über Getränkeverpackungen (VGV) müssten es aber mindestens 75 Prozent sein. Konkret fehlen also 1.840 Tonnen. Jetzt überlegt sich das zuständige Bundesamt eine Einführung des Flaschenpfands. Doch das will eigentlich niemand, wie ein nationales PET-Forum (www.petrecycling.ch) am 8. Juli 2004 in Zürich deutlich gezeigt hat. Insgesamt zeigten sich die Teilnehmer optimistisch, dass sich das drohende Flaschenpfand abwenden lasse. Es seien zusätzliche Anstrengungen auf allen Ebenen nötig, man müsse aber auch sehen, dass schon viel erreicht sei, betonte PET-Recycling-Schweiz-Geschäftsführer René Herzog. 71 Prozent seien zwar nicht die gesetzlich geforderten 75, räumte er ein, der Wert sei aber bedeutend besser als die 30 Prozent, die heute im EU-Raum erreicht werden, heißt es in einer Mitteilung der Organisation. Anti-Littering-Kampagne gestartet Um die Rücklaufquote von PET-Getränkeflaschen aus dem Unterwegskonsum zu verbessern, hat die PET-Recycling Schweiz zusammen mit der IGORA-Genossenschaft für das Alurecycling (www.igora.ch) eine Kampagne gegen das Littering (www.anti-littering.ch) gestartet. Plakate wie auch TV-Spots machen darauf aufmerksam, dass Abfall auf öffentlichen Plätzen und Einrichtungen genau so sehr stören wie in der privaten Stube oder im Privatauto. Der 1990 gegründete Verein PRS PET-Recycling Schweiz befasst sich seit In-Kraft-Treten der VGV im gleichen Jahr mit der Sammlung von PET-Getränkeflaschen. Heute stellt er ein gesamtschweizerisches, flächendeckendes Entsorgungsnetz für PET-Getränkeflaschen zur Verfügung. |
Verein PRS PET-Recycling Schweiz, Zürich, Schweiz
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