| 06.10.2009 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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In ihrem kürzlich eröffneten Zentrum für Integrative Leichtbautechnologien (ZIL) nahm die Technische Universität Chemnitz (www.tu-chemnitz.de) jetzt einen Zweischneckenextruder ZE 40 A x 50 D UTXi der KraussMaffei Berstorff GmbH (www.kraussmaffei.com) erfolgreich in Betrieb. Mit dem Hochleistungscompounder möchte die TU Chemnitz ihre Forschungen auf dem Gebiet naturfaserverstärkter Kunststoffe ausbauen und ihr Know-how erweitern. Das ZIL fungiert als Kompetenzzentrum und Forschungspartner für kleine und mittlere Unternehmen der Kunststoffverarbeitung. Es konzentriert seine Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten auf neue kombinierte Verfahren zur Verarbeitung von verstärkten Kunststoffen mit Langfasermaterialien und Textilhalbzeugen durch Spritzgießen. Einsatz finden die Bauteile aus derartigen Materialien vor allem im Fahrzeug- und Flugzeugbau sowie in Schienenfahrzeugen, wo sie für eine Gewichtsreduktion sorgen und damit die Emission von Kohlendioxid verringern. In dem neuen Zentrum in Chemnitz stehen insgesamt sechs Großanlagen für die Kunststoffverarbeitung, darunter eine Mehrkomponenten-Wendeplattenmaschine, eine RIM-Polyurethan-Anlage sowie ein IMC-Spritzgießcompounder der KraussMaffei Technologies GmbH, mit der bereits seit 2007 eine enge Zusammenarbeit besteht. Für Entwicklungsarbeiten und Kleinchargen Mit seinem Leistungsspektrum zwischen 50 und 250 kg/h bietet der neue Zweischneckenextruder ZE 40 A x 50 D UTXi von KraussMaffei Berstorff den Forschern der TU Chemnitz um Dr. Wolfgang Kempt, Fachgruppenleiter Extrusionstechnologien, sowohl die Möglichkeit Entwicklungsarbeiten durchzuführen als auch Kleinchargen für die Weiterverarbeitung zu produzieren. Technisch ist die Maschine hochwertig ausgerüstet: Die eckigen Gehäuseelemente mit Hochleistungsheizpatronen in Verbindung mit der hocheffizienten Verdampfungskühlung sorgen für eine optimale Temperierung, das patentierte C-Clamp-System gewährleistet einen raschen Gehäusewechsel und das breite Spektrum zur Verfügung stehender Gehäusesegmente und Schneckenelemente bietet ein Höchstmaß an Flexibilität. Mit einem D/d von 1,46 weist der Extruder ein optimales Verhältnis von Einzugsvolumen zu Drehmoment auf und mit Drehzahlen von bis zu 1.200 U/min eignet er sich auch für Hochleistungscompoundieraufgaben. Eine Verfahrenslänge von 50 D ermöglicht die variable Zudosierung der Zusatzstoffe, was insbesondere für die empfindlichen Langfasern von Vorteil ist. Bild: Prof. Dr. Lothar Kroll, Dr. Wolfgang Kempt und Dr. Wolfgang Nendel (von links) freuen sich über die erweiterten Forschungsmöglichkeiten mit dem neuen Zweischneckenextruder ZE 40 A x 50 D UTXi von KraussMaffei Berstorff. |
KraussMaffei Technologies GmbH, München
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