| 18.11.2009 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Schneller muss es gehen und mit höhere Oberflächenqualität – das sind zwei grundlegende Anforderungen an die generativen Fertigungsverfahren, die die Voxeljet Technology GmbH mit neuen Anlagen und der Aufrüstung von Altanlagen erfüllen will.Neben dem neuen 3D-Kunststoffdrucker VX800HP für Hochleistungsanwendungen wird zur Euromold auch ein Upgrade für die VX500 angeboten. Das neue System verarbeitet wie die bisherigen Typen ein Kunststoffpulver, das in dünner Schicht auf eine Baufläche ausgetragen und anschließend von einem hochauflösenden Druckkopf selektiv mit einem flüssigen Binder bedruckt wird. Der Binder reagiert mit dem Kunststoffpulver und verfestigt das Material. Die Maschine wiederholt die beiden Schritte bis die Bauhöhe des Objektes erreicht ist. Nach einer Aushärtezeit lässt sich das nicht bedruckte und somit lose Pulver einfach entfernen und das fertige Bauteil kommt zum Vorschein. Je nach Anwendung kann der Bediener das Bauteil mit verschiedenen Werkstoffen infiltrieren. Über einen Recyclingkreislauf führt die Maschine das Restpulver dem Prozess wieder vollständig zu. Der 450 Millimeter breite Druckkopf mit mehr als 10.000 einzeln ansteuerbaren Düsen kann das Baufeld von 850 x 450 Millimeter in zwei Schritten vollständig bedrucken. Damit sinkt die Prozesszeit je Schicht von maximal 35 auf etwa 20 Sekunden. Die Auflösung in X- und Y-Richtung verdoppelt sich auf 600 dpi. In Z-Richtung können Schichtdicken von 80 Mikrometer (bisher 150 Mikrometer) realisiert werden, womit die Detailauflösung der Bauteile deutlich steigt. Neben der neu entwickelten Maschinenvariante sind zur Euromold unter anderem Bauteile angekündigt, die die VX500 in Verbindung mit einem High-Definition-Upgrade produziert hat. Die Anlage mit einem Baufeld von 500 x 400 Millimeter arbeitet mit gleicher Auflösung und Schichtdicke. Weitere Informationen: www.voxeljet.com EuroMold 2009, 2.-5. Dezember 2009, Frankfurt, Halle 11, B62 |
Voxeljet Technology GmbH, Augsburg
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