| 16.09.2019, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der südkoreanische Chemiekonzern Lotte Chemical Corp. (LCC) hat in seinem neuen Petrochemiekomplex im US-Bundesstaat Louisiana die kommerzielle Produktion von Ethylen und MEG aufgenommen. Das gab die an der Projektgesellschaft Lotte Chemical USA beteiligte malaysische Konzerntochter Lotte Chemical Titan dieser Tage in einer Pressemitteilung bekannt. Der neue Komplex am Standort Lake Charles umfasst einen Ethan-Cracker mit einer Jahreskapazität von einer Mio. Tonnen Ethylen sowie Anlagen zur Produktion von jährlich rund 700.000 Tonnen des PET-Vorprodukts Mono-Ethylenglycol (MEG). Der aktuellen Aussendung zufolge beliefen sich die Investitionen von Lotte Chemical USA in Lake Charles auf insgesamt rund 3,1 Mrd. USD. Offiziell eingeweiht wurden die Anlagen bereits im Mai dieses Jahres in Anwesenheit des südkoreanischen Regierungschefs Lee Nak-yeon und des Gouverneurs von Louisiana, John Bel Edwards (siehe auch plasticker-News vom 17.05.2019). Partner von Lotte Chemical USA bei der Errichtung des Ethan-Crackers war ursprünglich im Rahmen des Joint Ventures LACC das Chemieunternehmen Axiall, das 2016 von dem US-Konzern Westlake Chemical Corporation übernommen wurde. Die Fertigstellung des Komplexes erfolgte dann gemeinsam mit Westlake, die aktuell mit zwölf Prozent an dem Cracker beteiligt ist und über eine Option auf bis zu 50 Prozent der Anteile verfügt. Die MEG-Anlagen werden komplett von Lotte Chemical USA kontrolliert, an der wiederum der koreanische Mutterkonzern LCC mit 60 Prozent und Lotte Chemical Titan mit 40 Prozent beteiligt sind. Lotte Chemical Corp. gehört zur koreanischen Lotte Group und hat ihre Zentrale in Seoul. Der Konzern produziert an Standorten in Südkorea, China, Malaysia, Indonesien, Pakistan, Großbritannien und den USA u.a. Ethylen, Polyethylen, Propylen, Polypropylen, Butadien, PTA, MEG, PET, Polycarbonate und Benzol. Weitere Informationen: |
Lotte Chemical, Seoul, Korea
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