| 19.05.2026, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Das nova-Institut bietet am 28. Mai 2026 von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr einen Online-Workshop zu aktuellen politischen und marktbezogenen Entwicklungen rund um biobasierte Kunststoffe an. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob und in welcher Form künftig Quoten für den Einsatz biobasierter Kunststoffe eingeführt werden könnten, insbesondere im Verpackungsbereich. Der Teilnahmebeitrag beträgt 199,- Euro. Der Workshop wird von der neuen Abteilung „Renewable Feedstock“ des nova-Instituts ausgerichtet. Ziel ist es, Unternehmen und Fachakteure auf regulatorische Entwicklungen im Umfeld der europäischen Bioökonomiestrategie vorzubereiten und zentrale Fragen zu politischen Rahmenbedingungen, Klimabilanz, Biomasseverfügbarkeit sowie Markt- und Lieferstrukturen zu behandeln. Ein Schwerpunkt liegt auf dem politischen Rahmen. Thematisiert wird, ob eine Quote für biobasierte Kunststoffe in Verpackungen eingeführt werden wird, welche Quotenhöhen diskutiert werden und mit welchem Zeitrahmen zu rechnen ist. Darüber hinaus soll betrachtet werden, ob auch andere Sektoren außerhalb des Verpackungsmarktes in entsprechende Überlegungen einbezogen werden. Ein weiterer Aspekt betrifft Anwendungen, für die industrielle Kompostierbarkeit bereits heute verpflichtend ist. Im Bereich Klimabilanz geht es um die Frage, ob biobasierte Kunststoffe grundsätzlich einen geringeren CO₂-Fußabdruck aufweisen als fossilbasierte Kunststoffe. Der Workshop greift dazu aktuelle Entwicklungen in der Ökobilanzierung auf, darunter neue LCA-Standards, die die Aufnahme von Kohlenstoff durch Biomasse berücksichtigen. Zudem werden Änderungen in Datenbanken und Methoden behandelt, etwa aktualisierte LCI-Daten, die höhere CO₂-Fußabdrücke fossilbasierter Kunststoffe ausweisen, sowie neue Ansätze zur Bilanzierung biogenen Kohlenstoffs. Ein weiterer Programmpunkt ist die Verfügbarkeit von Biomasse. Diskutiert wird, ob ausreichend Biomasse vorhanden ist, um den Einsatz biobasierter Kunststoffe im Verpackungsbereich und darüber hinaus deutlich auszuweiten. Grundlage sind aktuelle globale und europäische Szenarien sowie Modellierungen zur Biomasseverfügbarkeit. Darüber hinaus behandelt der Workshop die Frage, ob genügend biobasierte Polymere verfügbar sind, um mögliche künftige Quoten zu erfüllen. Dabei stehen erwartete Markt- und Preisentwicklungen, geeignete biobasierte Kunststoffe für Verpackungsanwendungen sowie zentrale Produzenten und Händler im Fokus. Vorgesehen ist ein Überblick über aktuelle und künftige Marktdynamiken, einschließlich Kapazitäten und Lieferanten von 17 biobasierten Kunststoffen. Als Referenten sind Christopher vom Berg, Leiter der Abteilung „Renewable Feedstock“ am nova-Institut, sowie Michael Carus, Gründer des Instituts und Senior Expert, angekündigt. Weitere Informationen: |
nova-Institut für politische und ökologische Innovation GmbH, Hürth
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