| 14.04.2009 | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Die Krise setzt Bayer immer stärker zu. Der Konzern bereitet sich nun zusätzlich auf Kurzarbeit in der Kunststoff-Sparte Bayer MaterialScience (BMS, www.bayermaterialscience.de) vor. "Wenn die Krise in diesem Ausmaß anhält, können wir bei BMS Kurzarbeit nicht ausschließen", sagte Bayer-Personalvorstand Richard Pott der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (www.rp-online.de). Sämtliche deutsche Standorte sind dabei im Visier. "Grundsätzlich würde es Mitarbeiter an verschiedenen deutschen Standorten treffen, das sind Leverkusen, Dormagen, Krefeld und Brunsbüttel", so Pott weiter. Seit Februar sind bereits Wochenarbeitszeit und Löhne für die 5.500 BMS-Mitarbeiter in Deutschland um 6,7 Prozent gesenkt. Nach Ostern will Bayer mit den Arbeitnehmervertretern über Kurzarbeit und weitere Sparmaßnahmen sprechen. Der Tarifvertrag erlaubt zusätzlich eine Senkung der Löhne um zehn Prozent. Betriebsbedingte Kündigungen will Bayer weiterhin vermeiden und schon bald über eine Verlängerung des Ende 2009 auslaufenden Standortsicherungsvertrages verhandeln. Dieser soll auch für die Kunststoff-Sparte gelten. "Wenn wir uns mit den Betriebsräten auf eine Vereinbarung verständigen sollten, wird diese für unsere drei Teilkonzerne und für beide Servicegesellschaften gelten", sagte Pott. Das erleichtere auch den Personalaustausch im Konzern. Um Kündigungen ausschließen zu können, müssten die Arbeitnehmer aber flexibel bei Löhnen, Arbeitszeiten und Arbeitseinsätzen sein, verlangte der Personalvorstand. |
Bayer MaterialScience AG, Leverkusen
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