| 19.11.2025, 09:16 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die italienische Branchenvereinigung Assorimap, Vertreterin von rund 90 Prozent der mechanischen Kunststoffrecycler, hat kürzlich einen sofortigen Anlagenstopp angekündigt. Präsident Walter Regis begründet den Schritt mit dem Ausbleiben politischer Sofortmaßnahmen zur Stabilisierung des wirtschaftlich stark angeschlagenen Sektors. Keine Ergebnisse aus Gesprächen mit Ministerien Trotz Treffen im Umweltministerium (8. Oktober) und im Wirtschaftsministerium (23. Oktober) seien nach Verbandsangaben keine konkreten Entscheidungen gefolgt. Eine zugesagte weitere Sitzung Anfang November sie ausgeblieben. Assorimap spricht von einer „nationalen Notlage“, die der Sektor nicht mehr allein tragen könne. Risiko eines Stillstands der Abfalllogistik Mit dem Stopp der Recycler droht ein Dominoeffekt: Sortier- und Lagerzentren seien bereits ausgelastet. Ohne Abnahme der Recyclingbetriebe könnten Sortieranlagen binnen Wochen stillstehen, wodurch kein neu gesammelter Kunststoffabfall mehr angenommen werden könnte. Finanzielle Schieflage des Sektors Die Branche verzeichnet laut Assorimap drastische Einbrüche: Forderungen zur Krisenbewältigung Assorimap erneuert Vorschläge wie das Vorziehen der Rezyklatquote auf 2027, CO₂-Gutschriften für Rezyklathersteller, die Ausweitung "Weißer Zertifikate", strengere Importkontrollen und wirksame Sanktionen. Regis betont, ohne rasche politische Eingriffe sei die Aufrechterhaltung des mechanischen Kunststoffrecyclings in Italien nicht möglich. Weitere Informationen: www.assorimap.it |
Assorimap, Rom, Italien
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