| 10.05.2010 | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Der europäische Verband der Kunststoffverarbeiter (EuPC), der Verband der europäischen Kunststoffrecycler (EuPR), PlasticsEurope und Vinyl 2010 haben jetzt gemeinsam das Projekt Sicherheitsdatenblatt für Rezyklate (kurz SDS-R) offiziell gestartet. Hintergrund ist die europäische Chemikaliengesetzgebung REACh, die einen Informationsaustausch zwischen Kunststoffproduzenten und Abnehmern erfordert. Wegen ihrer besonderen Stellung in der Wertschöpfungskette können Kunststoffrecycler Probleme haben, die notwendigen Informationen zur Zusammensetzung der Kunststoffabfälle zu bekommen und deshalb gegebenenfalls nicht in der Lage sein, ihren Kunden die nach REACh nötigen Informationen zukommen zu lassen. Das Ziel des neuen Projektes ist es, maßgeschneiderte Sicherheitsdatenblätter für Recyclingkunststoffe zu erstellen. Diese sollen künftig auf einer interaktiven Website zum Download durch Recycler bereitgestellt werden. Diese Sicherheitsdatenblätter werden auf bekannten Daten für Polymere und toxikologische Daten für Additive basieren. Von den Recyclern werden dann ihre spezifischen Daten abgefragt, um so die Genauigkeit und Qualität der Datenblätter weiter zu steigern. Die Kunststofforganisationen EuPC, EuPR, PlasticsEurope und Vinyl 2010 finanzieren das Projekt gemeinsam. Zahlreiche Experten arbeiten nun daran, eine wesentliche Barriere für das REACh-gemäße Arbeiten der Kunststoffrecycler zu beseitigen. Weitere Informationen: www.eupc.org, www.plasticsrecyclers.eu, www.plasticseurope.org, www.vinyl2010.org |
Europäische Recyclingindustrie, Brüssel
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