| 09.12.2010, 07:05 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
|
|
Die Einarbeitung von Glasfasern in eine polymere Matrix geschieht im Allgemeinen auf Gleichdrall-Doppelschneckenextrudern. In diesem Einarbeitungsschritt ist ein großes Verhältnis von Faserlänge zu Faserdurchmesser im Compound erwünscht, wobei die Fasern homogen verteilt sein sollten. Dies gelingt nach SKZ-Angaben aufgrund der hervorragenden Mischeigenschaften dieser Maschine. Obwohl der eigentliche Prozess der Glasfasereinarbeitung bekannt sei, seien bisher nur relativ wenige systematische Untersuchungen des Einarbeitungsvorgangs und keine physikalisch-mathematischen Modelle veröffentlicht worden. In einem von der DFG geförderten Projekt untersucht das SKZ deshalb gemeinsam mit der Arbeitsgruppe Kunststoffverarbeitung (KTP) der Universität Paderborn die Einarbeitung von Glasfasern in Polypropylen auf Gleichdrall-Doppelschneckenextrudern. Das Ziel der Arbeiten ist es, eine umfassende Modellierung der Glasfasereinarbeitung zu ermöglichen. Im ersten Projektabschnitt, welcher sich über 2 Jahre erstreckte, wurde dazu ein Modell zur Beschreibung der Einarbeitungsvorgänge entwickelt. Dieses ermöglicht es, den Einfluss der Prozessbedingungen wie Durchsatz, Drehzahl und Werkzeuggegendruck auf mittlere Glasfaserlänge in einem Compound abzuschätzen. Im Oktober startete nun der zweite Projektabschnitt, welcher sich wiederum über 2 Jahre erstreckt. Darin soll das Prozessmodell erweitert werden, so dass neben der mittleren Glasfaserlänge auch die Glasfaserlängenverteilung abgeschätzt werden kann. Außerdem wird der Einfluss von Glasfaseranteil, Haftvermittlern und Glasfaserschlichte auf die Glasfaserlänge untersucht. Weitere Informationen: www.skz.de, ktp.uni-paderborn.de |
SKZ-Süddeutsches Kunststoff-Zentrum, Würzburg
» insgesamt 552 News über "SKZ" im News-Archiv gefunden
Ihre News im plasticker? Bitte senden Sie Ihre Pressemitteilungen an redaktion@plasticker.de!
| » zurück zum Seitenanfang |
Top-Meldungen der letzten Tage
Schorr Modell- und Formenbau: Vorläufiges Insolvenzverfahren angeordnet
Freudenberg Sealing: Dr. Alexander Rozmán übernimmt als CEO
Biesterfeld: Vertriebspartnerschaft mit Syensqo auf Großbritannien und Irland ausgeweitet
Kebo: Zusammenschluss mit Plastisud
Evonik: Zweites Quartal über Plan - Prognose für 2026 angehoben
Meist gelesen, 10 Tage
Celanese: Preiserhöhungen für technische Kunststoffe
Kebo: Zusammenschluss mit Plastisud
Brückner Group: Nachhaltigkeitsbericht nach ESRS definiert Ziele und Meilensteine bis 2030
Lego: Globales Innovationszentrum für die Fertigung eröffnet
Baerlocher: Gründung der Baerlocher Germany GmbH & Co. KG für das Europageschäft
Wevo-Chemie: Polyurethan-Vergussmasse für langlebige Akkupacks in Elektrowerkzeugen
Meist gelesen, 30 Tage
Durotherm: Übernahme durch swissplast group sichert Fortführung der Standorte Haiterbach und Lindlar
Dreher: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
Evonik: Stellenabbau und Ausstieg aus dem Polyester-Geschäft angekündigt
Gardena: Aufgabe der Erweiterungspläne für Werk Heuchlingen
Haitian: Produktionsstandort in Serbien stärkt Fertigung für Europa und die MEA-Region
Moretto: Neue Lösungen für Trocknung, Dosierung und Materialrückverfolgung
Meist gelesen, 90 Tage
Plastic Manufacturing Group: Investor übernimmt Standorte Diepersdorf und Lüdenscheid
Durotherm: Übernahme durch swissplast group sichert Fortführung der Standorte Haiterbach und Lindlar
KraussMaffei Extrusion: Recyclinglösungen für mechanische und chemische Verfahren
Dreher: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
Grünstoff: Kunststoffrecycler mit strategischer Neuausrichtung
Dann veräußern Sie diese kostenlos
in der Rohstoffbörse.
| Physikalischer Schaumspritzguss - Grundlagen für den industriellen Leichtbau
|