| 30.11.2007 | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Die Ukraine bleibt ein interessanter Absatzmarkt für ausländische Hersteller von Chemikalien und chemischen Erzeugnissen. Dies gilt insbesondere für die Bereiche Baufarben, -kunststoffe und -folien, Autolacke und Kunststofferzeugnisse für die Kfz- und Nfz-Zulieferindustrie sowie für pharmazeutische Produkte, die sich in einer Boomphase befinden und meist hohe Importquoten verzeichnen. Starke Realeinkommenszuwächse haben zu vermehrten Haus- und Wohnungskäufen und dementsprechend lebhafter Bautätigkeit geführt. Auch die Automobilindustrie einschließlich Zulieferbranchen profitiert vom Anstieg der Massenkaufkraft. Die ukrainische Kfz-Branche produziert bereits weitgehend nach europäischen Standards und ist daher immer noch erheblich auf Zulieferungen von Komponenten und Materialien aus dem Ausland angewiesen. Der Außenhandel der Ukraine mit Erzeugnissen der chemischen und verwandten Industrie schließt traditionell mit Passivsalden ab. Hohe Einfuhrüberschüsse wies die Ukraine im Jahre 2006 im Außenhandel mit pharmazeutischen Produkten (1,29 Mrd. US$), ätherischen Ölen und kosmetischen Präparaten (423 Mio. US$), Seifen und Waschmitteln (139 Mio. US$), polymeren Materialien und Kunststoffen (1,42 Mrd. US$) sowie mit Kautschuken und Gummiwaren (300 Mio. US$) auf. Produktion ausgewählter chemischer Erzeugnisse
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bfai Bundesagentur für Außenwirtschaft, Köln
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