| 16.06.2009 | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Die Gründung des Unternehmensbereiches "Compounds" und wachsende Rohwarenmengen machten bei der Ensinger GmbH (www.ensinger-online.com) in Nufringen die Erweiterung von Produktion, Verwaltung und Lager erforderlich. Vor wenigen Wochen wurden die Baumaßnahmen abgeschlossen. Inzwischen haben die Mitarbeiter der Compoundierung ihre Räumlichkeiten in dem architektonisch beeindruckenden Neubau (Bild) bezogen, berichtet das Unternehmen in berichtet das Unternehmen in der aktuellen Ausgabe 1/2009 der "Ensinger-Impulse", dem Magazin für Mitarbeiter und Geschäftspartner. Spartenleiter Frank Richter ist mit dem Ergebnis zufrieden: „Sämtliche Abteilungen befinden sich nun unter einem Dach, die zuletzt fünf Standorte haben wir zu einem einzigen zentralen zusammengefasst. Das heißt, kurze Wege, bessere Kommunikation, kurzum: ein neues Gemeinschaftsgefühl motiviert den gesamten Bereich.“ Höhere Produktivität Die verbesserten Produktionsflüsse ermöglichen ein erheblich effizienteres Arbeiten und deutliche Mengensteigerungen. Die Maschinen seien so angeordnet, dass die Mitarbeiter die gesamte Produktionslandschaft überblicken und bei Bedarf schnell reagieren können. Damit ist eine Beschleunigung arbeitsintensiver Vorgänge möglich, beispielsweise verkürzen sich die Rüstzeiten an den Maschinen. Als ein technischer Glanzpunkt wird der neue Reinraum gesehen, der für die Produktion von Medizintechnik-Werkstoffen vorgesehen ist. An Baugruppen und Gerätekomponenten aus diesen Materialien werden höchste Hygiene- und Reinheitsanforderungen gestellt. Gesundheit, Umweltschutz und Sicherheit Die Aspekte Gesundheit, Umweltschutz und Sicherheit haben die Planer beim Neubau besonders beachtet: Die Abluftaufbereitung bindet Stäube und Gerüche durch das so genannte „Nasswäscherkonzept“. Wasserdampf an der Absaugstelle verhindert, dass schädliche Partikel nach außen gelangen. Zudem verfügt die Fertigung über einen geschlossenen Wasserkreislauf, bei dem kein industrielles Abwasser anfällt. Verdunstetes Wasser wird über eine Regenwasserzisterne nachgespeist. Ein im Keller befindlicher schwimmbadgroßer Wassertank versorgt über ein umfassendes Sprinklersystem die gesamten Anlagen und Räumlichkeiten im Notfall mit Löschwasser. Niedriger Energiebedarf Zeitgemäßer und verantwortungsvoller Umgang mit den vorhandenen Ressourcen waren beim Energiekonzept des Neubaus Programm. So spart das Unternehmen dank der Regenwasserzisterne jährlich 3.600 Kubikmeter Trinkwasser. Die Wärmerückgewinnung sowohl aus Druckluft als auch aus Abwasser reduziert den CO2-Ausstoß um bis zu 180 Tonnen pro Jahr. Zur Erwärmung von Sanitärwasser und Fußbodenheizung geht die erzeugte Wärme in den Wasserkreislauf über. Die Büros sind nach nach Norden ausgerichtet, um aufwändige Klimatechnik einzusparen. Bewegungsmelder lassen das Licht nur so lange leuchten, wie es wirklich gebraucht werde. Die jüngste ENSINGER-Sparte versorgt ihre internen und externen Kunden mit Hochleistungskunststoffen und Compounds, die mit Hilfe von Füllstoffen und Additiven auf spezifische Anwendungen zugeschnitten werden. Die Spezialisten wählen den für den Kunden geeigneten Werkstoff aus und entwickeln individuelle Rezepturen. Zum Beispiel Produkte mit verbesserten Gleit-Reib-Werten oder definierten elektrischen Eigenschaften sowie Compounds, die den hohen medizintechnischen Anforderungen genügen. |
Ensinger GmbH, Nufringen
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