| 25.02.2011, 06:13 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die Neue Herbold Maschinen- und Anlagen GmbH aus Sinsheim erweitert ihr Maschinenprogramm um einen neuen Vierwellenzerkleinerer mit Zwangszuführung. Der Vierwellenzerkleinerer Typ HZR 1300/4 kann nach Anbieterangaben sowohl massive Brocken und Anfahrklumpen als auch dickwandige Profile und Rohre mit großen Querschnitten (1.200mm x 1.200mm) und Längen bis 6.000 mm zerkleinern. Die Zerkleinerung des Aufgabeguts erfolgt durch vier langsam laufende, übereinander und versetzt angeordnete Zerkleinerungswellen, die mit auswechselbaren Hochleistungs-Schneidwerkzeugen bestückt sind. Die relativ kleinen Durchmesser der Schneidwellen haben eine Verringerung der Schneidkräfte zur Folge, heißt es weiter. Die niedrige Drehzahl der Schneidwellen bewirke zudem eine deutliche Verminderung des Schalldruckpegels. Resultat dieser Optimierung seien eine effiziente Zerkleinerung von zähen Kunststoffen wie PE und PP, hohe Betriebssicherheit, geringer Messerverschleiß und somit stark verminderte Betriebskosten im Vergleich zu einer konventionellen Rohrschneidmühle. Als Aufgabebunker dient ein horizontaler Zuführtrog. Während des Befüllens des Schachtes ist dieser über ein hydraulisches Absperrsystem vom eigentlichen Schneidsystem getrennt. Hierdurch wird eine sehr hohe Betriebsicherheit gewährleistet, so der Hersteller. Die Zwangzuführung des Aufgabematerials zu den Schneidwellen erfolgt durch einen Schubstempel. Dieser wird je nach Länge des Bunkers hydraulisch oder über ein Seilsystem angetrieben. Die Steuerung erfolgt lastabhängig, um eine optimale Auslastung bzw. Durchsatzleistung des Zerkleinerers zu erzielen. Um Mahlgut mit Abmessungen kleiner 15mm zu erzielen, kann dem Vielwellenzerkleiner eine Schneidmühle nachgeschaltet werden. Weitere Informationen: neue-herbold.com |
Neue Herbold Maschinen- und Anlagenbau GmbH, Sinsheim
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