| 16.02.2018, 06:13 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der internationale Chemiekonzern LyondellBasell übernimmt den US-amerikanischen Kunststoffproduzenten A. Schulman. In einer Pressemitteilung gab LyondellBasell am Donnerstag den Abschluss einer entsprechenden Vereinbarung bekannt. Demnach erwirbt der Konzern 100 Prozent der Anteile an A. Schulman, das finanzielle Volumen der Transaktion wird mit 2,25 Mrd. USD beziffert. Mit dem Abschluss der Übernahme, die noch der Genehmigung durch die zuständigen Aufsichtsbehörden bedarf, wird in der zweiten Hälfte dieses Jahres gerechnet. Die bislang an der NASDAQ notierte A. Schulman produziert Kunststoff-Verbundwerkstoffe, Masterbatches und Thermoplaste. Das im Jahr 1928 gegründete Unternehmen hat seine Zentrale in Akron im US-Bundesstaat Ohio und beschäftigt weltweit an 54 Standorten rund 5.100 Mitarbeiter. Durch den Zusammenschluss mit der entsprechenden LyondellBasell-Sparte Advanced Polymer Solutions entsteht der aktuellen Aussendung zufolge eines der weltweit führenden Branchenunternehmen mit einem Umsatz von ca. 4,6 Mrd. USD und einem EBITDA von 446 Mio. USD in den vergangenen zwölf Monaten. Aufgrund von Synergieeffekten werden dabei innerhalb von zwei Jahren Kosteneinsparungen in Höhe von rund 150 Mio. USD erwartet. LyondellBasell-CEO Bob Patel: "Die Übernahme von A. Schulman ist die natürliche Erweiterung unserer bestehenden Basis in diesem Bereich. Durch den Zusammenschluss können wir unseren Kunden mehr innovative Lösungen anbieten und künftig neben dem Automotive-Segmente auch andere wachstumsstarke Märkte wie die Branchen Verpackungsmittel, Verbrauchsgüter, Elektronik, Haushaltsgeräte, Bau und Landwirtschaft versorgen." Der Chef von A. Schulman, Joseph M. Gingo, verwies neben dem direkten finanziellen Mehrwert für die Aktionäre u.a. auch auf die neuen beruflichen Möglichkeiten für die Beschäftigten des Unternehmens. Die an der New Yorker Börse notierte LyondellBasell gilt als das weltweit drittgrößte Chemieunternehmen und u.a. als führender Produzent von Polyolefinen. Im Geschäftsjahr 2017 setzte der Konzern mit Verwaltungszentralen in Houston, London und Rotterdam insgesamt 34,484 Mrd. USD um und erzielte dabei ein EBITDA von 7,134 Mrd. USD und einen Nettogewinn in Höhe von 4,877 Mrd. USD. Weitere Informationen: www.lyondellbasell.com, www.aschulman.com |
LyondellBasell, Rotterdam, Niederlande
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