| 04.02.2021, 06:01 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der US-amerikanische Chemiekonzern Eastman Chemical Co. plant den Bau einer Anlage für das molekulare Recycling von Kunststoffabfällen. Laut Pressemitteilung soll der Komplex am Hauptsitz des Konzerns in Kingsport im US-Bundesstaat Tennessee errichtet werden. Vorgesehen sind Kapazitäten für das Recycling von mehr als 100.000 Tonnen Polyesterabfällen im Jahr. In der Anlage soll dabei eine von Eastman Chemical entwickelte Methanolyse-Technologie für die Gewinnung hochwertiger Polyester-Rezyklate genutzt werden. Das Investitionsvolumen beläuft sich der Aussendung zufolge auf rund 250 Mio. USD. Mit der Fertigstellung des Recyclingkomplexes wird Ende kommenden Jahres gerechnet. Eastman-CEO Mark Costa erklärte: "Angesichts der wachsenden Nachfrage nach Produkten auf der Basis von Recyclingmaterialien und der dringenden Notwendigkeit, die globale Plastikmüllkrise anzugehen, ist es für Eastman jetzt an der Zeit, diesen Schritt zu tun. Dank der Unterstützung des Bundesstaates Tennessee und der lokalen Behörden können wir diese Anlage in unserem Heimatstaat bauen. Wir glauben, dass Tennessee damit eine Vorreiterrolle bei der Entwicklung der Kreislaufwirtschaft einnimmt und ein Beispiel für andere ist." Costa zufolge plant Eastman Chemical weitere Initiativen zur Entwicklung der Kreislaufwirtschaft. Im Gespräch sind dabei Kooperationen mit anderen Unternehmen sowie nicht näher bezeichnete direkte Investitionen in Europa. Bis 2030 will der Konzern über Kapazitäten für das Recycling von jährlich mehr als 225.000 Tonnen Kunststoffabfällen verfügen. Die börsennotierte Eastman Chemical Co. produziert eine breite Palette an technischen Folien, Verbundwerkstoffen und Spezialchemikalien. Im Geschäftsjahr 2020 erzielte der Konzern mit weltweit insgesamt 14.500 Beschäftigten einen Umsatz in Höhe von rund 8,5 Mrd. USD. Weitere Informationen: www.eastman.com |
Eastman Chemical Company, Kingsport, Tennessee, USA
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