| 22.10.2010 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Das slowakische Holdingunternehmen Castor & Pollux nimmt in diesen Tagen den Probebetrieb seiner neuen Recyclinganlage für Kunststoffe in Zvolen auf. Dies gab das Unternehmen auf einer Pressekonferenz zu Wochenbeginn bekannt. Das Investitionsprojekt im Wert von insgesamt 13,3 Mio. EUR wurde mit 3,32 Mio. EUR vom slowakischen Recyclingfonds Recyklačný fond bezuschusst. Die Besonderheit der Anlage besteht darin, dass sie Kunststoffe durch katalytische Transformation depolymerisiert. Somit können aus nicht sortenreinen und verunreinigten Kunststoffabfällen, die z.B. aus der Fahrzeugverschrottung oder von Hausmülldeponien stammen, wieder wertvolle Ölfraktionen gewonnen werden, darunter Heizöl, Benzin, Diesel, Paraffin und Waschbenzin. Aus rund 1.000 Tonnen Kunststoffabfall können so ca. 500-700 Tonnen Brennstoffe hergestellt werden. Mit der Aufnahme des Regelbetriebs und der Erreichung der vollen Kapazität rechnet Castor & Pollux im April 2011, die Mitarbeiterzahl soll dann von derzeit 20 auf 26 aufgestockt werden. Bei der Anlage handelt es sich um die erste dieser Art in der Slowakei. Besorgte Anwohner, die von der Anlage erhöhte Schadstoffemissionen und hohe Belastungen durch die Anlieferung der Abfälle per LKW befürchten, konnten sich in einem eigens angesetzten Bürgerbegehren nicht durchsetzen. Castor & Pollux versichert, dass die Anlage sämtliche Emissionsvorschriften der EU erfüllt und die Verkehrsbelastung mit ca. 5 LKW pro Tag minimal sein werde. Quelle: nov-ost.info |
Chemie- und Kunststoffbranche, Slowakei
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