| 18.03.2013, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Seit nunmehr über 50 Jahren haben sich Kunststoffe als Werkstoff für den Rohrleitungsbau etabliert. Mittlerweile nähern sich die ersten Rohrleitungen der vorausgesagten Mindestlebensdauer von 50 Jahren und es stellt sich daher immer öfter die Frage, in welchem Zustand sich in Betrieb befindliche Kunststoffrohrsysteme der ersten Generation aktuell befinden. Um die komplexe Frage nach dem Ist-Zustand von Kunststoffrohren zu beantworten, müssen mehrere Aspekte betrachtet werden. Prinzipiell können Materialveränderungen durch mechanische Beanspruchungen, physikalische Alterung, Reaktionen mit Sauerstoff, UV-Strahlung oder Auswaschung der im Kunststoff enthaltenen Stabilisatoren ausgelöst werden. Mit dieser Materialveränderung kann eine Verminderung der Rohrfestigkeit einhergehen, die vor allem im Druckrohrbereich ein elementares Kriterium für die Betriebssicherheit darstellt. "Weiterbetreiben oder Sanieren?" ist letztlich für Versorgungsunternehmen und Rohrleitungsbetreiber die entscheidende Frage. Durch eine umfassende Überprüfung des Rohrleitungszustandes will das SKZ diesen Unternehmen wertvolle Informationen zur Entscheidungsfindung bieten. Hierbei kommen etablierte und auch neu entwickelte Verfahren zur Prüfung von Rohrwerkstoffen und Rohrleitungsteilen zum Einsatz. Weitere Informationen: www.skz.de |
SKZ - Das Kunststoff-Zentrum, Würzburg
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