| 02.08.2021, 07:55 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Tetra Pak und Stora Enso werden zusammenarbeiten, um dem Markt zirkuläre Lösungen anzubieten. Die Investition in Polen in eine komplette Recyclinglösung soll das Recycling von Getränkekartons in ganz Mittel- und Osteuropa deutlich verbessern. Wie es in einer Pressemitteilung weiter heißt, folgt die Partnerschaft einer umfassenden Machbarkeitsstudie, die die Einführung einer groß angelegten Kartonaufschlusslinie in der Produktionseinheit von Stora Enso in Ostrołęka in Polen vorsieht. Die Linie wird demzufolge die jährliche Recyclingkapazität gebrauchter Getränkekartons in Polen von 25.000 auf 75.000 Tonnen verdreifachen. Dies ermöglicht das Recycling der gesamten Menge der im Land verkauften Getränkekartons sowie der Kartons aus den Nachbarländern, darunter Ungarn, die Slowakei und die Tschechische Republik. Die Gesamtinvestition beträgt den Angaben zufolge 29,1 Millionen Euro. Stora Enso wird 17 Millionen Euro in eine neue Aufschlusslinie zur Rückgewinnung der Kartonfasern investieren, während Tetra Pak zusammen mit Plastigram insgesamt 12,1 Millionen Euro in den Bau einer weiteren Linie investieren will. Dadurch werden die Polymere und das Aluminium mithilfe einer patentierten Trenntechnologie zurückgewonnen und getrennt recycelt. Beide Linien sollen Anfang 2023 in Betrieb gehen. Die separierten Materialien sollen als Rohstoffe für verschiedene Endanwendungen verwendet werden. Recycelte Fasern werden in den Recyclingkarton von Stora Enso integriert. Die abgetrennten Polymere und Aluminium werden in Form unterschiedlicher Produkte wie Kisten und Folien zu neuem Leben erweckt. „Kartonverpackungen sind heute recycelbar. Sie werden gesammelt und in großem Umfang recycelt, wo eine Abfallmanagement- und Recyclinginfrastruktur vorhanden ist. Aber für uns ist das nicht genug. Wir suchen nach Möglichkeiten entlang der gesamten Recycling-Wertschöpfungskette, um das Recycling von Kartons zu verbessern und Lösungen zu entwickeln, die alle Verpackungskomponenten, einschließlich Polymere und Aluminium, effektiv recyceln. Daher bin ich sehr stolz auf diese Investition sowie auf die starke Partnerschaft mit Stora Enso, die diesen Fortschritt ermöglicht hat. Gemeinsames Handeln ist der Schlüssel zur Verwirklichung unseres ultimativen Ziels – einer Welt, in der alle Kartonverpackungen gesammelt, recycelt und niemals zu Müll werden“, sagt Charles Brand, Präsident von Tetra Pak Europe & Central Asia. “Stora Enso liefert Verpackungsmaterialien aus erneuerbaren Quellen. Mit dieser Entwicklung können wir einen höheren Grad an Recyclingfähigkeit erreichen, ein entscheidender Faktor für die Ermöglichung einer zirkulären Bioökonomie. Wir freuen uns, mit Tetra Pak zusammenzuarbeiten, um einen weiteren wichtigen Meilenstein in Richtung einer vollständig zirkulären Zukunft zu schaffen, die wir voraussichtlich realisieren werden. Darüber hinaus birgt das Projekt im Zuge der Weiterentwicklung der EU-Sammelsysteme das Potenzial, die Kapazität für zukünftige Übermengen zu erhöhen“, sagt Hannu Kasurinen, Executive Vice President des Geschäftsbereichs Verpackungsmaterialien von Stora Enso. Weitere Informationen: www.tetrapak.com, www.storaenso.com |
Tetra Pak, Lausanne, Schweiz + Stora Enso, Stockholm, Schweden
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