| 15.04.2010 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der patentierte EXAKO der Werner Koch Maschinentechnik GmbH ist ein gravimetrisches Direktdosiergerät auf der Basis des KE-M Einfärbgerätes. Er kombiniert das genaue Dosieren über Kammervolumen mit einem gravimetrischen Dosiersystem. Additive in minimalen Mengen von 1 g - 55 g lassen sich so einer Hauptkomponente beigeben, so der Anbieter. Der Vorteil des Gerätes sei die Art der Verwiegung, da unabhängig vom Gewicht der Körnerstation nur der kleine, untergebaute Wiegebehälter und sein Inhalt gewogen werden. So könnten bei einer Menge von 1.000 Körnern Additiven exakt diese Menge mit einer Genauigkeit ± 3 Körnern zudosiert werden. Koch will mit dem EXAKO den steigenden Anforderungen von Kunststoffverarbeitern Rechnung tragen: absolut genaue Dosierung kleinster Mengen, unabhängig von äußeren Einflüssen. Die Additivzugabe erfolgt über Dosierrolle oder Zellrad aus der Körnerstation in den untergebauten Wiegebehälter zur gravimetrischen Erfassung. Hier wird die dosierte Komponente verwogen. Ein SOLL- und IST-Wert Vergleich in der Steuerung führt bei Übereinstimmung zur Entleerung. Nach zwei Eichvorgängen zur Messung der Dosierzeit und der Durchsatzleistung wird die gravimetrisch erfasste Menge der Hauptkomponente zeitgenau zudosiert und gegebenenfalls über die Steuerung korrigiert. Wie alle Komponenten von Koch ist auch der EXAKO voll integrierbar in das KOCH-Baukastensystem. Das für den EXAKO neu entwickelte Steuergerät basiert auf einer SIEMENS SPS S 7 Steuerkomponente und arbeitet zyklisch im Takt der Verarbeitungsmaschine. Nach Eingabe des Schussgewichts und des Farbanteils wird die automatische Dosierung freigegeben. Die Menüführung erfolgt über Touch Panel. Ein Speicher von bis zu 99 Rezepturen, die Dokumentation des Verlaufs der Dosierung sowie die Speicherung aller Werte komplettieren das Steuergerät. Über eine PPI Schnittstelle sei es möglich, mittels eines speziellen USB-Verbindungskabels und Software von jedem Computer mit Windows™ auf das Steuergerät zu zugreifen. Alle Dokumentationsdaten können via CSV-Datei übertragen und in Programmen wie Excel™ gelesen, konvertiert und archiviert werden. Weitere Informationen: www-koch-technik.com |
Werner Koch Maschinentechnik GmbH, Ispringen
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