| 11.10.2011, 06:03 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Die ersten Anlagen der Erweiterung des Joint-Ventures BASF-YPC Company Limited haben die Produktion aufgenommen. Die Investitionen betragen rund 1,4 Milliarden US-Dollar. Die Erweiterung des Steamcrackers ist erfolgreich abgeschlossen. Ebenso sind die neu errichteten Anlagen zur Butadien-Extraktion und für nichtionische Tenside in Betrieb gegangen, teilt das Unternehmen mit. „Mit der Erweiterung beginnen wir nun das eigentliche Potenzial von BASF-YPC als Verbundstandort zu heben. Gleichzeitig leisten wir mit den hier produzierten Chemikalien einen direkten Beitrag zu Chinas Energieeffizienzzielen, die im elften 5-Jahres-Plan aufgeführt sind“, sagt Standortleiter Dr. Bernd Blumenberg. Die Anlagen sind Teil eines 1,4 Milliarden US-Dollar Investitionsprojekts. Grundsteinlegung war im September 2009. Das Projekt umfasst die Erweiterung des Steamcrackers von 600.000 auf 740.000 Tonnen Ethylen pro Jahr, die Erweiterung von drei weiteren Produktionsanlagen und die Errichtung von zehn neuen Anlagen. Mit den Produkten aus dieser zweiten Phase sollen Kunden verschiedener Branchen beliefert werden wie der Agrar-, Bau-, Elektronik-, Pharma-, Automobil- und Chemieindustrie. Der Großteil der übrigen Anlagen wird voraussichtlich gegen Ende 2011 in Produktion gehen. Die Anlage zur Butadien-Extraktion, die Butadien aus dem C4-Strom, einem Nebenprodukt des Steamcrackers, extrahiert, ist ein zentraler Baustein im integrierten C4-Komplex. Butadien ist ein wichtiges Zwischenprodukt zur Herstellung von Elastomeren und Thermoplasten, wie Synthesekautschuk, Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymer und Polyamid. Die Anlage für nichtionische Tenside ist Teil einer integrierten Wertschöpfungskette für Ethylenoxid-Derivate, die auch einen neuen Amine-Produktionskomplex umfasst. Die nichtionischen Tenside für Wasch- und Reinigungsmittel sowie Industrieformulierer werden von verschiedenen Industrien verarbeitet – von Haushalt, Kosmetik und Körperpflege über Textilien bis hin zur Bauwirtschaft. Der Bau einer neuen Anlage für Superabsorber (SAP) ist ebenfalls Bestandteil des laufenden Erweiterungsprojekts. BASF und Sinopec haben im Dezember 2010 eine Absichtserklärung unterzeichnet, ihr integriertes Petrochemie-Joint-Venture BASF-YPC weiter auszubauen. Mit den geplanten Projekten sollen die C3- und C4-Wertschöpfungsketten erweitert werden. Vorgesehen ist der Bau einer neuen Acrylsäure-Anlage mit einer Jahreskapazität von 160.000 Tonnen und einer neuen Butylacrylat-Anlage. Zusätzlich sollen die Kapazitäten der Anlagen für 2-Propylheptanol, Styrol-Monomer und nichtionische Tenside erhöht werden. Darüber hinaus soll eine neue World-Scale-Anlage für Wasserstoffperoxid-Propylenoxid (HPPO) gebaut werden. Insgesamt sollen für die neuen geplanten Investitionsprojekte rund eine Milliarde US-Dollar aufgewendet werden. Über BASF-YPC BASF-YPC Co. Ltd. ist ein 50:50-Jointventure zwischen der BASF und SINOPEC, das 2000 gegründet wurde. Die Gesamtinvestition in der ersten Phase betrug 2,9 Milliarden US$. Im Juni 2005 startete BASF-YPC erfolgreich die Produktion mit einem Steamcracker und neun weiteren im Verbund arbeitenden nachgeschalteten Anlagen. Der Standort produziert Chemikalien und Polymere von hoher Qualität für den rasch wachsenden chinesischen Markt. Ein gasgetriebenes Kraftwerk versorgt den Standort mit Energie, ein internationaler Hafen an einem Nebenarm des Flusses Jangtse ermöglicht die optimale logistische Versorgung. Weitere Informationen: www.basf.com |
BASF SE, Ludwigshafen
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