| 02.12.2011, 06:09 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Velux Magyarország Kft, ungarische Tochter des dänischen Fenster- und Türenherstellers Velux, will in diesem und im kommenden Jahr insgesamt 5 Mrd. HUF (16 Mio. EUR) in die Modernisierung ihrer Fertigungsstätten und in die Produktentwicklung investieren. Wie Zoltán Vincze, CEO des Unternehmens, der Zeitung Világgazdaság mitteilte, hat die ungarische Velux-Tochter die Krise der Baubranche relativ glimpflich überstanden und demzufolge ihre Produktion im vergangenen Jahr um etwa 4% erhöhen können. Dadurch stieg der Umsatz der Gesellschaft, die vor allem für ihre Kunststoff-Dachfenster bekannt ist, um 2 Mrd. HUF (6,4 Mio. EUR) auf 32 Mrd. HUF (102,7 Mio. EUR). Allerdings liegt dieser Wert immer noch unter den 34 Mrd. HUF (109,1 Mio. EUR), die das Unternehmen vor dem Ausbruch der Krise erwirtschaftet hatte. Velux Magyarország hatte in den vergangenen zweieinhalb Jahrzehnten ihre Aktivitäten in Ungarn kontinuierlich fortentwickelt und dabei insgesamt über 25 Mrd. HUF (80,2 Mio. EUR) im Land investiert. "Unsere relativ hohe Krisenresistenz verdanken wir gerade unserer konsequenten Investitionspolitik", betonte Vincze und erinnerte daran, dass Velux zu Beginn der Krise im Jahr 2008 als einer der ersten die Viertage-Arbeitswoche eingeführt hatte und damit auf Stellenstreichungen verzichten konnte. Velux mit Sitz in Hørsholm nördlich von Kopenhagen betreibt Produktionsstätten in elf Ländern und beschäftigt insgesamt etwa 10.000 Mitarbeiter. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete die Velux-Mutter VKR Holding einen Umsatz von 2,3 Mrd. EUR. In Ungarn ist Velux seit 1986 präsent und ist nach eigenen Angaben das drittprofitabelste Unternehmen der dortigen Baubranche. Im vergangenen Jahr erzielte die ungarische Velux-Tochter einen Gewinn von 1,8 Mrd. HUF (5,77 Mio. EUR), für dieses Jahr wird ein Profit in ähnlicher Höhe erwartet. Etwa 90% der Produkte des Unternehmens werden exportiert, ein Großteil davon nach Deutschland. Die Gesellschaft betreibt zwei Produktionsstätten in Fertőd und in Fertőszentmiklós und gehört zu den größten Arbeitgebern in der Region nahe der österreichischen Grenze. Weitere Informationen: www.velux.hu, www.velux.com Quelle: nov-ost.info |
Chemie- und Kunststoffbranche, Ungarn
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