| 16.05.2012, 06:03 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Die Econ GmbH meldet eine erste erfolgreiche Anwendung für die Verarbeitung von LCP mit einer Unterwassergranulierung. Dank der besonderen Lochplatten-Technologie (patentierte thermische Trennung), welche den Angaben zufolge das Einfrieren der Düsenbohrungen effektiv verhindert, konnte demnach kürzlich eine Anlage mit einer Durchsatzleistung von 200 kg/h in Betrieb genommen werden. Der Anlagenlieferung und Inbetriebnahme gingen Testläufe im Econ-Technikum voraus. Liquid Crystal Polymers (LCP) sind hoch kristalline, thermotrope (aus der Schmelze orientierte), thermoplastische Kunststoffe und weisen außerordentliche mechanische und chemische Eigenschaften auf. Im Unterschied zu teilkristallinen Thermoplasten behalten LCP ihren hohen Ordnungszustand auch in der Schmelze bei. Die Moleküle gleiten unter Scherbeanspruchung aneinander entlang. Parallel zur Molekülachse weisen LCP eine extrem hohe Zugfestigkeit und einen hohen Elastizitätsmodul auf und gelten daher für den Einsatz als Hochleistungsfaser (z.B. Schutzkleidung, Sportgeräte, Weltraumtechnik) prädestiniert. Daneben sorgt die stark anisotrope Geometrie für einen starken intermolekularen Zusammenhalt. Deshalb lassen sich Präzisionsbauteile (z.B. Waagen, medizinische Geräte) formen, die neben den oben erwähnten mechanischen Eigenschaften ihre Form auch in Anwesenheit von Wasser oder organischen Lösungsmitteln behalten. Aufgrund dieser besonderen Eigenschaften gelten LCP jedoch als sehr schwer zu verarbeiten. Weitere Informationen: www.econ.eu |
Econ GmbH, Weißkirchen, Österreich
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