| 02.10.2012, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Das neue IRIS Co-Injektion-System nimmt einen besonderen Stellenwert der diesjährigen Präsentation von Mold-Masters auf der Fakuma 2012 ein. Die aktuelle Entwicklung des Unternehmens ermöglicht demnach das Einspritzen einer Barriereschicht bereits während des Herstellungsprozesses. Diese Barriere bietet laut Anbieter einen 30-mal höheren Widerstand gegen Permeation als ein typischer Einzelschicht-Polypropylenverschluss. Der neue Ansatz ermögliche eine kosteneffiziente Herstellung von Verschlusskappen für Produktgruppen, wie z.B. kohlensäurehaltige Getränke, Säfte, Wasser und Tee, die eine Sauerstoff- oder CO2-Barriere zum Schutz des Inhaltes benötigen. Das neue System sei ebenso prädestiniert für die Herstellung von Dünnwandverpackungen mit integrierter Barriereschicht. Weitere Einsatzbereiche neben der Getränke- und Lebensmittelindustrie bestehen beispielweise in der Medizintechnik. Überall wo Barriereschichten zum Einsatz kommen und das Ein- bzw. Ausdringen von Sauerstoff oder CO2 verhindert werden soll, bietet IRIS den Angaben zufolge umfassende Lösungen für die Prozessoptimierung und damit hohes Potential für Kostenreduzierungen.Die balancierte Füllung mit 3-5% Barriere-Schicht-Material erfolgt über eine proprietäre Verteiler-Technologie namens iFlow, sowie durch die präzise Steuerung der elektrischen E-Multi-Systemeinheit und einer hochgenauen Positionierung der Verschlussnadeln mittels des vollelektrischen E-Drive Servo-Systems. Die dazugehörige Steuer- und Regeleinheit ist voll integriert und befindet sich in einem einzigen, platzsparenden Gehäuse. Dadurch wird laut Mold-Masters eine hochpräzise Dosierung, Durchfluss- und Druckregelung für beide Schmelzeströme sowie eine absolut genau Bewegung der Servo-betätigten Nadeln ermöglicht. Das dem System zugrunde liegenden E-Multi-Zusatzeinspritzaggregat soll dabei gleichzeitig die Aufrüstung vorhandener Maschinen für Mehrkomponentenanwendungen ermöglichen. Im Vergleich zu Maschinenneuanschaffungen seien hier immense Kosteneinsparungen möglich. Die IRIS Co-Injection Technologie ist derzeit für Werkzeuge mit 32- oder 48-Kavitäten vorgesehen und wird kontinuierlich weiterentwickelt. Aktuelle Anwendungsbeispiele und potentielle Einsatzmöglichkeiten werden auf der Fakuma 2012 vorgestellt. Außerdem wird im Bereich der Servo-elektrischen Antriebe auch ein neu entwickeltes E-Drive-Regelgerät präsentiert, dass die gleichzeitige Steuerung von bis zu vier Antrieben gleichzeitig ermöglicht. Der Platzbedarf und technische Aufwand für die Synchronisation werde hierbei erheblich reduziert. Bisher waren vier individuelle Steuerkonsolen pro E-Drive-Antrieb erforderlich. Das E-Multi-Produktportfolio wird mit dem Model E-190 komplettiert, das erstmalig präsentiert wird. Das neue Zusatzaggregat sei die perfekte Wahl für Spritzgießer, die nach einer wirtschaftlichen Lösung im mittleren Größensegment suchen, um ihren bereits bestehenden Maschinenpark mit einer zusätzlichen, mobilen und flexiblen Einspritzeinheit kostengünstig und platzsparend aufzurüsten. Weitere Informationen: www.moldmasters.com Fakuma 2012, Friedrichshafen, 16.-20.10.2012, Halle A5, Stand 5205 |
Mold-Masters Europa GmbH, Baden-Baden
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