| 11.11.2013, 06:05 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
|
|
Der aktuell im Rahmen der Koalitionsverhandlungen zwischen CDU/CSU und SPD diskutierte flächendeckende einheitliche gesetzliche Mindestlohn in Höhe von 8,50 Euro würde nach Auffassung des Gesamtverbandes kunststoffverarbeitende Industrie e.V. (GKV) Arbeitsplätze bei Kunststoffverarbeitern, insbesondere in Ostdeutschland und in ländlichen Regionen gefährden. Mit Sorge nimmt der GKV die aktuelle Diskussion im Rahmen der Koalitionsverhandlungen zwischen CDU/CSU und SPD zur Einführung eines flächendeckenden einheitlichen gesetzlichen Mindestlohns in Höhe von 8,50 Euro wahr. Ein gesetzlicher Mindestlohn in Höhe von 8,50 Euro wäre insbesondere für die überwiegend kleinen und mittelständischen Kunststoffverarbeiter in Ostdeutschland mit einer Existenz gefährdenden Steigerung der Personalkosten verbunden. Insbesondere in der Zulieferindustrie bestehen demnach aufgrund der üblichen Vertragskonditionen und -laufzeiten kaum Möglichkeiten, diese erheblichen Kostensteigerungen kurzfristig an die Kunden weiterzugeben. Viele Unternehmen müssten zur Sicherung ihrer Existenz die Verringerung ihres Personalbestandes sowie die Verlagerungen von Teilen ihrer Produktion ins Ausland in Betracht ziehen. „Diese Entwicklung kann angesichts der jahrelangen Anstrengungen für den Erhalt der Industrie in Ostdeutschland von den künftigen Koalitionsparteien unmöglich gewollt sein“, so Dr. Oliver Möllenstädt, Hauptgeschäftsführer des GKV. Der GKV warnt eindringlich vor einer überstürzten Entscheidung zu Gunsten eines gesetzlichen Mindestlohns ohne regionale Differenzierung. Weitere Informationen: www.gkv.de |
Gesamtverband kunststoffverarbeitende Industrie e.V., Frankfurt a.M.
» insgesamt 261 News über "GKV" im News-Archiv gefunden
Ihre News im plasticker? Bitte senden Sie Ihre Pressemitteilungen an redaktion@plasticker.de!
Top-Meldungen der letzten Tage
PETValue Philippines: Nicht recycelbare Flaschenbestandteile als Brennstoff für die Zementproduktion
Arterex: Neuer ISO-Klasse-8-Reinraum erweitert Medizintechnikfertigung in Mexiko
Autoneum: Zwei neue Werke in China
Colines: Voll ausgestattete 9-Schicht-Gießfolienanlage für Kundentests verfügbar
BASF: Vorläufige Quartalszahlen übertreffen Erwartungen – Ergebnisausblick für 2026 angehoben
Meist gelesen, 10 Tage
BASF: Vorläufige Quartalszahlen übertreffen Erwartungen – Ergebnisausblick für 2026 angehoben
RJG: Niiko Rautiola übernimmt Position des CEO
Autoneum: Zwei neue Werke in China
Wago: Björn Twiehaus ab September neuer CEO
Hera Group: Mehrheitsübernahme an Kronos Polymer Polska
TaipeiPlas 2026: Anmeldung für Aussteller und Besucher gestartet
Meist gelesen, 30 Tage
VBI Plastic: Vorläufiges Insolvenzverfahren angeordnet
Kebo: Zusammenschluss mit Plastisud
Bruchsaler Kunststoffe: Insolvenzantrag gestellt
Festo: Verlagerung der Spritzgussfertigung in die Türkei
Meist gelesen, 90 Tage
Durotherm: Übernahme durch swissplast group sichert Fortführung der Standorte Haiterbach und Lindlar
Dreher: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
Grünstoff: Kunststoffrecycler mit strategischer Neuausrichtung
Evonik: Stellenabbau und Ausstieg aus dem Polyester-Geschäft angekündigt
Dann veräußern Sie diese kostenlos
in der Rohstoffbörse.
| IKT: Lehrbuch „Kunststofftechnik – Einführung und Grundlagen“ in neuer Auflage
|