| 20.12.2013, 06:02 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Einem Bericht der gtai zufolge stagniert der russische Markt für PVC. In den ersten neun Monaten 2013 sei der Verbrauch zwar noch um 3,2% gestiegen, doch auf Ganzjahressicht dürfte das Plus im Vergleich zum Vorjahr nur bei knapp 1% liegen. Grundlage für diese Prognose: Seit September 2013 ist die Nachfrage stark zurückgegangen, sagte Fares Kilzie, Präsident der Chemieberaterfirma Creonenergy Anfang Dezember 2013 auf einer Konferenz in Moskau. Zum Jahresbeginn 2014 dürften die Lagerbestände in Russland massiv wachsen. Doch noch schwerer als die Kaufzurückhaltung wiegt laut Kilzie der Hang zu immer minderwertigeren Produkten. Dieser Trend zeichne sich sowohl bei den Importen von PVC ab, als auch bei den Maschinen zur Herstellung und Verarbeitung von PVC. Das trifft den weiteren Angaben zufolge vor allem deutsche Hersteller. Vor der Wirtschaftskrise 2008/09 hielten sich demnach Extruder zur Verarbeitung von PVC aus Deutschland und aus der VR China hinsichtlich der Stückzahlen in etwa die Waage. Seither entscheiden sich immer mehr russische Konzerne für Billigmaschinen aus Asien. Im Jahr 2012 kamen aus Deutschland 36 Extruder, während chinesische Hersteller 145 Stück lieferten. Zwar haben deutsche Lieferanten in den ersten drei Quartalen 2013 bereits 38 Extrusionsanlagen nach Russland verkauft und damit mehr als im Gesamtjahr 2012. Doch auch die Konkurrenten aus China legten zu. Immerhin: Der Wert der importierten Anlagen aus Deutschland übertraf den aus China um über 3 Mio. US$. Zum vollständigen BerichtWeitere Informationen: www.gtai.de |
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