| 19.02.2014, 06:02 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Auf der Index 14 vom 8.-11. April 2014 in Genf zeigt Starlinger recycling technology, wie aus Produktionsabfall ein wertvoller Sekundärrohstoff werden kann. In der hochkomplexen Vliesstoffproduktion fällt entlang der gesamten Produktionskette eine Menge Abfall an – von Anfahrkuchen und Produktionsausschuss bis hin zum Konfektionsverschnitt. Die Rückgewinnung dieses Materials als Sekundärrohstoff verringert gleichzeitig Abfallmengen und Rohmaterialaufwand und kann so helfen, die Produktionskosten zu senken. In-House-Recycling zur besseren Qualitätskontrolle Vliesstoffe werden aus verschiedenen Polymeren und Polymermischungen mit unterschiedlicher Viskosität hergestellt. Auch Art und Grad der Verunreinigung, sowie die erforderliche Filterfeinheit variieren stark. Da der Produktionsabfall in der Vliesstofferzeugung und -verarbeitung in unterschiedlicher Form anfällt, muss er in der Regel für die Wiederverwendung erst zu Granulat verarbeitet werden. Produktionsstörungen durch minderwertiges Granulat verursachen Kosten, die den wirtschaftlichen Vorteil des Recycelns und Wiederverwendens üblicherweise in Frage stellen. Fehlende Qualitätskontrolle bei Auftragsrecyclern ist in der Vliesstoffbranche oft ein Grund, der gegen die Verwendung von recyceltem Material spricht. Mit In-House-Recycling hingegen hat der Vliesstoffhersteller durch die eigene Materialwirtschaft die Qualitätskontrolle seines Regranulats selbst in der Hand. Für die Produktion von hochwertigem Regranulat sind eine Analyse des Ausgangsmaterials und die richtige Anlagenkonfiguration von großer Bedeutung. Recyclingsysteme von Starlinger recycling technology verarbeiten nach Angaben des Maschinenbauers Produktionsabfall aus Vliesstoffen zu Regranulat, das für die Wiederverwendung optimal geeignet ist. Vakuumbehandlung, Feinfilter, Granulierung Damit sie hohen Qualitätsanforderungen entsprechen, sind Starlinger-Recyclingsysteme mit einer Vakuumextrusionseinheit ausgerüstet. Diese entfernen laut Anbieter flüchtige Verunreinigungen – zum Beispiel Spinnpräparationen – und halten demzufolge den Viskositätsverlust in der Schmelze gering. Verschiedene Schmelzefiltriersysteme sorgen demnach für eine saubere, hochwertige Schmelze: Filter mit oder ohne Rückspülung, Power-Backflush-Filter und kontinuierlich arbeitende Rotationsfilter werden demzufolge am häufigsten eingesetzt. Die Auswahl der Filterart und -größe hängt von Art und Menge der Verunreinigungen ab. Ein spezielles Kaskaden-Filtrationssystem ermöglicht ultrafeines Filtrieren bis zu 25 μm, um den hohen Anforderungen in der Faserindustrie zu entsprechen. Starlinger recycling technology bietet eine breite Palette von Granuliersystemen je nach Viskosität, gewünschter Granulatform und Automatisationsgrad. Für PET/PES sind optional Kristallisationsanlagen und Festphasen-Polykondensationsreaktoren zur Erhöhung des IV-Wertes (Intrinsische Viskosität) erhältlich. Die Recyclinganlagen stehen Interessenten im Starlinger Technical Center in Weissenbach in der Nähe von Wien, Österreich, zur Verfügung. Dort können Technologien verglichen, eigenes Material verarbeitet und Regranulat zum Testen in den eigenen Produktionsanlagen produziert werden. Weitere Informationen: www.starlinger.com, www.recycling.starlinger.com Index 14, 8.-11. April 2014, Genf, Schweiz, Stand 2501 |
Starlinger & Co. GmbH, Wien, Österreich
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