| 14.04.2014, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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8.-9. Mai 2014, Würzburg Traditionell schmelzt der Compounder die für einen Kunststoff nötigen Ausgangsmaterialien ein, kühlt die Mischung ab, granuliert, verpackt und transportiert sie zum Spritzgießer. Dieser seinerseits schmelzt das Granulat vor der Verarbeitung erneut. Mit entsprechender technischer Ausrüstung können diese beiden Schritte bei der „Direktcompounding“ auch in einem Takt erledigt werden. Die Materialmischung wird hierbei direkt an der Spritzgießmaschine hergestellt und sofort verarbeitet. Damit können Vorteile erzielt werden, die auf der Hand liegen: Kunststoffteile können schneller, materialschonender und kostengünstiger produziert werden als mit der herkömmlichen Verfahrensweise. Weitere Vorteile ergeben sich, wenn der Verarbeiter z.B. Verstärkungsfasern in den Compound einbezieht. Mit ihrer Hilfe können Bauteile hergestellt werden mit herausragenden mechanischen Materialeigenschaften wie Schlagzähigkeit und Zugfestigkeit. Der Spritzgießer kann die Zusammensetzung der Ausgangsmaterialien exakt auf das jeweilige Produkt ausrichten. Marktübliche Compounds besitzen diese Flexibilität in der Regel nicht. Bei der mit internationalen Experten aus Deutschland, Österreich, der Slowakischen Republik und der Schweiz besetzten Fachtagung „Direktcompoundieren beim Spritzgießen“ des Kunststoff-Zentrums SKZ soll den Teilnehmern am 8. und 9. Mai 2014 ein aktueller Überblick über die Möglichkeiten und Grenzen von Verfahren zur Direktverarbeitung aufgezeigt werden. Der zweite Veranstaltungstag ist praktischen Vorführungen im SKZ Technologie-Zentrum vorbehalten. Maschinen-, Anlagen- und Prozesstechnik der Direktcompoundierung sowie Verfahren zur Faserverstärkung von Kunststoffen stehen dabei auf dem Programm. Weitere Informationen: www.skz.de/3254 |
SKZ-ConSem GmbH, Würzburg
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