| 28.05.2014, 06:08 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Der saudi-arabische Chemiekonzern Sabic und die südkoreanische SK Global Chemical haben die Gründung eines Joint Ventures zur Produktion von Polyethylen (PE-LLD) vereinbart. Medienberichten zufolge wird das Gemeinschaftsunternehmen in erster Linie Metallocen-PE unter Anwendung der von SK entwickelten Nexlene-Technologie produzieren. Der südkoreanische Konzern überträgt dazu auf das JV sein neu errichtetes Nexlene-Werk in Ulsan, das über eine Jahreskapazität von 230.000 Tonnen PE verfügt. Darüber hinaus planen SK und Sabic den Bau eines weiteren Werks für Metallocen-PE in Saudi-Arabien. Zu Einzelheiten des Neubauprojekts liegen zurzeit allerdings noch keine Angaben vor. An dem neuen Gemeinschaftsunternehmen, das in Singapur registriert werden soll, beteiligen sich beide Partner mit jeweils 50 Prozent. Das finanzielle Volumen der von Sabic und SK im Rahmen des JV geplanten Zusammenarbeit wird in den Medienberichten mit 595 Mio. USD beziffert. Metallocen-PE gehört zu den sogenannten High-Performance-Polyethylenen und findet u.a. im Fahrzeugbau, in der Schuhindustrie und in der Elektro- und Elektronikindustrie Verwendung. Der entsprechende Markt wird bislang vor allem von den US-Konzernen Dow Chemical und Exxon Mobil sowie von der japanischen Mitsui dominiert. Weitere Informationen: www.sabic.com, www.skchem.com |
Chemie- und Kunststoffbranche, Singapur
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