| 20.02.2006 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die Balda AG (www.balda.de), Bad Oeynhausen, hat im Geschäftsjahr 2005 mit einem Vorsteuerergebnis von rund 49 Millionen Euro (Vorjahr: 47,7 Millionen Euro) erneut eine Rekordmarke gesetzt und die eigene Planung von 47 Millionen Euro um rund 4,3 Prozent übertroffen. Der Spezialist für Präzisionskomponenten aus Kunststoff hat die Umsatzerlöse im abgelaufenen Geschäftsjahr um 5,1 Prozent oder 19,3 Millionen Euro auf 397 Millionen Euro (Vorjahr: 377,7 Millionen Euro) gesteigert. „Die Umsatzentwicklung von Balda war 2005 wesentlich besser als das Plus von 5 Prozent zum Ausdruck bringt“, so Vorstandsvorsitzender Joachim Gut. „Von Kundenseite wurden zwei Mobiltelefon-Projekte mit einem Umsatzanteil für elektronische Zukaufkomponenten von rund 60 Millionen Euro storniert. Diese geplanten Umsätze hat der Konzern durch neue Aufträge ohne Fremdumsätze aus Zukaufkomponenten mehr als kompensiert. Die Wertschöpfung von Balda lag bei diesen Aufträgen drei- bis viermal höher als bei den Zukauf-Umsätzen. Unser Umsatz ist qualitativ gewachsen. Nominell haben wir unsere Planung zwar leicht verfehlt, faktisch haben wir unser Umsatzziel aber übertroffen. Das dokumentiert auch unser über Plan liegendes Vorsteuerergebnis“, erklärte Joachim Gut. In diesem Vorsteuerergebnis sind bereits ungeplante Kosten für erstmalige Projektanläufe im neuen Produktionswerk in Ungarn in Höhe von rund 3 Millionen Euro enthalten. Zum Wachstum trugen im Berichtsjahr vor allem die asiatischen Standorte in China und Malaysia bei. Dagegen verzeichneten die europäischen Standorte einen Umsatzrückgang. Er resultierte vorwiegend aus dem Wegfall der Projekte mit hohen Umsatzanteilen aus Zukaufkomponenten. Kerngeschäft von Balda war auch 2005 der Bereich Infocom mit der Produktion von Komponenten und Baugruppen für Mobiltelefone. „Wir haben auch im vergangenen Jahr unsere weltweite technologische Spitzenposition in der Branche mit zahlreichen Innovationen ausgebaut. Balda wird 2006 die Globalisierung mit dem neuen Werk nahe Peking und einem Produktionsstandort in Indien fortsetzen“, so Joachim Gut. Die in Europa, Asien und Südamerika an elf Produktionsstandorten aktive Unternehmensgruppe beschäftigte 2005 rund 8.000 Mitarbeiter, davon 2.400 in Deutschland. Für das Geschäftsjahr 2006 rechnet Balda mit einem Umsatzwachstum von rund 15 Prozent auf 450 bis 460 Millionen Euro. Die ausländischen Produktionsstandorte werden voraussichtlich rund 65 Prozent (Vorjahr: 43 Prozent) zum Umsatzvolumen beitragen. Das Vorsteuerergebnis (EBT) soll sich zwischen 46 und 48 Millionen Euro bewegen. Damit liegt die Prognose für 2006 im Rahmen der im Dezember veröffentlichten Langfristplanung bis 2010. Joachim Gut ist optimistisch, mit der geplanten technologischen Diversifizierung neue Wachstumspotenziale zu erschließen. |
Balda AG, Bad Oeynhausen
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