| 24.02.2006 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Importe decken ein Drittel des Marktes ab / Chancen für innovative Kunststoff-Produkte Polypropylen wird in Russland immer begehrter. In den vergangenen fünf Jahren nahm der Verbrauch des Kunststoffes um 78,5% zu. Allein 2005 belief sich das Wachstum auf 34% gegenüber dem Vorjahr. Ausländische Anbieter von Polypropylen-Granulat halten mit einem Anteil von einem Drittel eine starke Position auf dem russischen Markt. Da die Kapazitäten der lokalen Hersteller voll ausgelastet und immer mehr besondere Kunststoffmarken gefragt sind, werden Einfuhren weiterhin stark gefragt bleiben. Die Nachfrage von Polypropylen in Russland erreichte 2005 das Rekordvolumen von 405.900 t. Das Wachstum auf dem Markt hat sich deutlich beschleunigt. Nach Angaben der Marktforschungsfirma ZAO Creon wurden 2001 in Russland 227.370 t Polypropylen verbraucht, 2004 waren es schon 302.110 t. Die starke Zunahme sei auf die kräftig steigende Nachfrage aus den wichtigsten Verbraucherindustrien wie der Verpackungsbranche (u.a. Folienherstellung) und der Automobilindustrie zurückzuführen. So haben allein 2004/05 vier Folienhersteller (BOPP-Folien) größere Produktionsanlagen in Betrieb genommen, berichtete Tamara Chazowa, Vizepräsidentin von ZAO Creon auf der internationalen Fachkonferenz "Polypropylen 2006" Mitte Februar in Moskau. Weitere dürften in nächster Zukunft hinzukommen. Zusätzlich dazu prognostiziert Chazowa eine zunehmende Nachfrage nach Polypropylen, die sich aus zusätzlichen Produktionskapazitäten für Chemiefasern in Russland ergeben werde. Der russische Bedarf an Polypropylen kann bei weitem nicht aus eigener Produktion gedeckt werden. Die Kapazitäten der drei lokalen Hersteller summieren sich auf insg. 300.000 jato. Diese planen keine Erweiterungen. Die Errichtung neuer Anlagen erwägt dagegen eine Reihe anderer russischer Unternehmen. Die Chancen für vier der fünf Projekte (mit Ausnahme von OAO Tobolskneftechim) werden von Chazowa als realistisch eingeschätzt. Weiterführende Informationen |
bfai Bundesagentur für Außenwirtschaft, Köln
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