| 03.11.2014, 06:12 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Werkzeuginnendruck- und Werkzeugwandtemperatur-Sensoren im Spritzgiesswerkzeug sind der zentrale Bestandteil für eine lückenlose Prozessüberwachung und Prozessreglung beim Spritzgiessen. Denn sie messen direkt am Spritzteil ob sich die Qualität innerhalb der geforderten Grenzen befindet oder nicht. In vielen Fällen gilt aber gerade das als der Schwachpunkt, da besonders bei abrasiven, hochgefüllten oder chemisch korrosiven Kunststoff-Schmelzen die Sensorfront mit der Zeit geschädigt wird. Die Lebensdauer der Sensoren ist deshalb bei solchen Anwendungen begrenzt. Priamus hat deshalb ein neues Verfahren entwickelt und zum Patent angemeldet, bei dem die Sensorfront aus einem extrem harten und chemisch beständigen Material gefertigt wird und so die Lebensdauer deutlich verlängert. Alternative Verfahren wie zum Beispiel Dünnschichten aus Titan-Nitrid oder verchromte Oberflächen haben sich laut Unternehmen in der Vergangenheit nicht bewährt, da sie entweder der Beanspruchung nicht Stand hielten und weggewaschen wurden oder aber die Kontur der Sensorfront nicht exakt abbildeten. Als Konsequenz sei ein Abdruck auf dem Spritzteil zu sehen gewesen. Werkzeugwandtemperatur-Sensoren mit harter Sensorfront werden demnach bereits seit einer Weile erfolgreich in der Praxis eingesetzt. Diese Anwendungen hätten gezeigt, dass auch bei extremen Bedingungen eine deutlich längere Lebensdauer erzielt werden kann. Neu sind jetzt auch Werkzeuginnendruck-Sensoren mit harter Sensorfront erhältlich, und ermöglichen so den zuverlässigen Einsatz beispielsweise bei hochgefüllten Materialien oder bei Keramikwerkstoffen. Weitere Informationen: www.priamus.com |
Priamus System Technologies AG, Schaffhausen, Schweiz
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