| 27.03.2015, 12:49 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Auf der NPE 2015 zeigte die Leistritz Extrusionstechnik neben dem Doppelschneckenextruder ZSE 87 MAXX auch einen ZSE 27 MAXX sowie den Pharmaextruder ZSE 18 HP.ZSE 87 MAXX Die ZSE MAXX-Doppelschneckenextruder sind das Aushängeschild von Leistritz. Die Maschinen mit Schneckendurchmessern von 18 bis 180 Millimetern sind laut Anbieter sehr flexibel. Mit einem hohen freien Schneckenvolumen (Da/Di = 1,66) und einem sehr hohen spezifischen Drehmoment (bis zu 15,0 Nm/cm³) können sie demzufolge ein außerordentlich weites Prozessfenster bedienen und sind demnach niedrig im Energieverbrauch. Für die Flexibilität der ZSE MAXX-Baureihe spricht auch das modulare Schnecken- und Zylindersystem sowie eine große Auswahl an hochwertigen Getrieben und Motoren. Die auf der NPE 2015 präsentierte Doppelschnecke ZSE 87 MAXX eignet sich den weiteren Angaben zufolge hervorragend für die Verarbeitung von hochgefüllten sowie technischen Compounds. ZSE 27 MAXX inkl. Foliennachfolge Die ZSE 27 MAXX ist mit einer Zahnradpumpe, einer Flachdüse und einem Glättwerk mit Wickler ausgestattet und damit zur Herstellung von Folien und Platten geeignet. Dieses System vereinigt die Vorteile der Direktextrusion: Das Polymer wird nur einmal durch Temperatur und Scherung beansprucht und es ist wirtschaftlicher, da ganze Prozessschritte (z.B. Granulierung und zweites Aufschmelzen) wegfallen. Neben dem Extruder zählen zu den wichtigen Komponenten dieses Systems: die Leistritz Seitenbeschickung LSB 26 für Füll- und Faserzugabe, ein Zahnradpumpen-Anbau mit 20 cm³/Umdrehung, eine 35 cm-Foliendüse, ein 3-Rollen-Glättwerk mit integriertem Rotationsschneider für Randbeschnitt, zwei Abwickeleinrichtungen mit Magnetpulverbremsen sowie eine integrierte Aufwicklung. Das Steuerungssystem dieser ZSE MAXX-Maschine verfügt außerdem über einen Druckregel-Algorithmus. Der Hintergrund: Üblicherweise ist die Drehzahl der Zahnradpumpe so eingestellt, dass ein konstanter Volumenstrom vor der Düse gewährleistet wird. Der Einstell-Algorithmus in der Steuerung analysiert die Daten von Schlüsselpunkten im System, erstellt numerische Kalkulationen und korrigiert bei Bedarf sowohl die Umdrehung der Extruderschnecke als auch die Dosierrate. ZSE 18 HP im GMP-Design Neben der Extrusion im Kunststoffbereich zeigte Leistritz bei der NPE auch sein Know-how im Bereich Pharmaextrusion. Mit dem ZSE 18 HP Doppelschneckenextruder präsentierte das Unternehmen eine Maschine, die für Labor- und kleine Produktionschargen entwickelt wurde. Sie findet ihren Einsatz in medizinischen, pharmazeutischen und GMP-verwandten Bereichen. Das Verfahrensteil besteht aus segmentierten Edelstahl-Schnecken und modularen Edelstahl-Zylindern. Die Zylinder sind durch Zuganker verbunden, was ein schnelles Auswechseln ermöglicht. Der Edelstahlrahmen ist laut Anbieter so ausgelegt, dass das Verfahrensteil problemlos verlängert bzw. verkürzt werden kann. Schnelles Umrüsten ist demnach durch Spannvorrichtungen und Schnellverbindungen für die Elektroinstallation gewährleistet. Weitere Informationen: www.leistritz.com NPE 2015, 23.-27. März 2015, Orlando, Florida, USA, Stand W6571 |
Leistritz Extrusionstechnik GmbH, Nürnberg
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