| 09.11.2015, 06:02 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Unzählige Tonnen an zurück gelassenen Fischernetzen treiben in den Weltmeeren. Sie gefährden als teils unsichtbare "Geisternetze" den Meerestierbestand oder verschmutzen angespült ans Ufer die Umwelt. Hier greift das Net-Works-Programm ein, das Fischergemeinden in Entwicklungsländern dazu aktiviert, alte Fischernetze zu sammeln, zu reinigen und als Ballen verpresst in eine Versorgungskette zurückzuführen. Hinter Net-Works stehen u.a. der Garnproduzent Aquafil, der Teppichhersteller Interface und die gemeinnützige Umweltschutzorganisation Zoological Society of London (ZSL). Ziel des Projektes ist, die alten Fischernetze als vollständig recyceltes Polyamid in die Herstellung von Teppichfliesen zurück zu führen, der Bevölkerung vor Ort ein zusätzliches Einkommen zu ermöglichen und somit langfristige Anreize zum Umweltschutz zu bieten. Das erste Net-Works-Pilotprojekt begann im Danajon-Riffsystem auf den Philippinen. Zur Zeit errichtet die Organisatoren ein Net-Works-Programm in Kamerun. Weitere Informationen: |
Net-Works, Philippinen + Kamerun
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