| 21.09.2016, 12:05 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Eine Innovation im Verpackungsbereich spart Kunststoff und Energie ein: Die Alpla Werke Lehner GmbH & Co. KG in Vlotho-Exter, Nordrhein-Westfalen, erhalten dafür 210.000 Euro aus dem Umweltinnovationsprogramm des Bundesumweltministeriums. Das Unternehmen hat ein Verfahren entwickelt, mit dem Kunststofftuben künftig effizienter und ressourcenschonender produziert werden können. Die Alpla Werke Lehner GmbH & Co. KG plant, eine neuartige Extrusionsblasmaschine für die Produktion einzusetzen. Diese Maschine vereint den Angbaben nach alle bisher auf unterschiedlichen Maschinen ablaufenden Herstellungsschritte Granulateinspeisung, Extrusion, Kalibrierung und Schneiden in einem Prozess. Am Ende dieses Prozesses steht die fertige Tube. Mit dem neuen Verfahren können demnach rund 35 Prozent Material und 46 Prozent Energie eingespart werden. Außerdem würden sich die Betriebskosten für Hydrauliköl, Kühlwasser und der Reinigungsaufwand reduzieren. Bei einer geplanten Produktionsmenge von 20 Millionen Tuben jährlich können ungefähr 86 Tonnen Kunststoff und 55,4 Megawattstunden Strom eingespart werden, dies entspricht einer CO2-Einsparung von etwa 32,5 Tonnen pro Jahr. Die neue Technik kommt erstmalig in Deutschland zum Einsatz. Das Verfahren soll direkt auf andere Tubenhersteller übertragbar sein. Das im Jahr 1955 gegründete Unternehmen stellt Kunststoffverpackungen, hauptsächlich Flaschen aus verschiedenen Materialien (PE, PP, PET) mit Verschluss und Kanister, und nun auch Tuben, her. Der derzeitige Herstellungsprozess von Kunststofftuben, beispielsweise für Kosmetikprodukte, besteht aus mehreren Schritten und basiert auf dem nachträglichen Ausformen beziehungsweise Anbringen der Tubenschulter an den Tubenkörper. Dafür werden hohe Materialstärken und viel Energie benötigt. Weitere Informationen: www.alpla.com |
Alpla Werke Lehner GmbH & Co. KG, Vlotho-Exter
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