| 07.12.2016, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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![]() François de Bie, Vorsitzender von European Bioplastics, eröffnet die 11. European Bioplastics Konferenz in Berlin. In seiner Eröffnungsrede sagte François de Bie, Vorstandsvorsitzender von European Bioplastics (EUBP): "Europa ist weltweit führend in der Entwicklung und Vermarktung von innovativen, biobasierten Produkten. Die diesjährige Konferenz verdeutlicht die vielen technologischen Innovationen und den großen Fortschritt der Biokunststoffbranche in der Entwicklung von nachhaltigen und ressourceneffizienten Kunststofflösungen. Wir begrüßen den Entschluss des europäischen Gesetzgebers zum Wandel zu einer biobasierten Kreislaufwirtschaft. Dies ist ein wichtiges Signal an unsere Branche und die Investoren in die Bioökonomie in einer Zeit von anhaltend niedrigen Ölpreisen und Subventionen für die Fossilindustrie." Kristy-Barbara Lange, Stellvertretende Geschäftsführerin von EUBP, stellte am zweiten Konferenztag die mit Spannung erwarteten aktuellen Marktdaten vor. "Der positive Trend der vergangenen Jahre setzt sich fort. Laut unserer aktuellen Marktdatenauswertung wird die weltweite Produktionskapazität für Biokunststoffe in den kommenden fünf Jahren um 50 Prozent ansteigen", so Lange. Dieser Trend spiegelte sich auch in Präsentationen großer Unternehmen und Marken wie Renault, Henkel, Tetra Pak und Kimberly-Clark wider, die ihre Nachhaltigkeitsprogramme und Rolle von Biokunststoffen darin auf der Konferenz vorstellten. Das Niederländische Institut für Normung (NEN) präsentierte ein neues Zertifizierungssystem für biobasierte Produkte auf Grundlage des europäischen Standards EN 16785-1 und übergab im Rahmen der Konferenz die ersten zwei Zertifikate an Corbion, einen führenden Hersteller von Hochleistungs-PLA, und Kraton, einen Bio-Veredler für natürliche Chemikalien auf Kiefernbasis. Rodenburg, Taghleef und Mars wurden für die Entwicklung einer biobasierten Verpackung für den Snickers Schokoladenriegel mit dem 11. jährlichen Biokunststoffpreis ausgezeichnet, verliehen durch das Bioplastics MAGAZINE im Rahmen der Konferenz. Das innovative Verpackungsmaterial besteht aus Stärke von Kartoffelabfällen und PLA, entwickelt von Rodenburg. Das Projekt entstand in Zusammenarbeit mit Taghleef, dem Produzenten der Folie, die wiederum bedruckt wird durch Mondi. Rund 300 Experten aus rund 150 Unternehmen und 29 Ländern nahmen an der 11. European Bioplastics Conference 2016 teil, um sich über neue Entwicklungen, Themen und Trends der Biokunststoffbranche in Europa auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Auf der fachbegleitenden Ausstellung zeigten 22 Unternehmen eine Vielzahl neuer Produkte, Materialien und Anwendungen für Biokunststoffe. Weitere Informationen: www.european-bioplastics.org, nova-institut.de |
European Bioplastics e.V., Berlin
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