| 04.05.2017, 09:21 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die IG BCE hat kürzlich mit dem Arbeitgeberverband eine Entgelterhöhung von 5,3 Prozent für die Beschäftigten der hessischen Kunststoffindustrie vereinbart. Weitere Kernpunkte des Vertrags sind eine Erhöhung des Demografiebetrags, zusätzliche Ausbildungsplätze und die Möglichkeit, während der Arbeitszeit Veranstaltungen der Sozialpartner anzubieten. Rückwirkend zum 1. März 2017 steigen die Vergütungen um drei Prozent. Zum 1. Mai kommenden Jahres kommen dann noch einmal 2,3 Prozent hinzu. Außerdem erhalten die Beschäftigten eine Einmalzahlung von 50 Euro. Der Tarifvertrag hat eine Gesamtlaufzeit von 24 Monaten. Der Demografiebetrag, den die Unternehmen pro Jahr zahlen, wird 2018 auf 400 Euro und 2019 auf 500 Euro steigen. Dieses Geld kann für verschiedene Programme, etwa zur zusätzlichen Altersvorsorge, Altersteilzeit oder für Langzeitkonten, verwendet werden. Außerdem soll es mehr Ausbildungsplätze geben: Die Arbeitgeber haben sich verpflichtet, für die Jahre 2017 bis 2020 insgesamt mindestens 300 Ausbildungsplätze anzubieten. Mit dem neuen Tarifvertrag haben die beiden Sozialpartner IG BCE und Arbeitgeberverband vereinbart, dass sie gemeinsame Veranstaltungen während der Arbeitszeit anbieten wollen. Damit wollen sie das Bewusstsein für die Vorteile einer Tarifbindung stärken. Dafür können jedem Beschäftigten in den Jahren 2017 und 2018 insgesamt 16 Stunden zur Verfügung stehen. Konkret soll es bei den Veranstaltungen um Themen wie „Stärkung des Flächentarifvertrags“, „Förderung der Sozialpartnerschaft“ und „Gestaltung des demografischen Wandels“ gehen. Weitere Informationen: igbce.de, www.igbce.de |
Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie - Landesbezirk Hessen-Thüringen, Wiesbaden
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