| 10.05.2017, 11:43 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Nach Einschätzung des pro-K Industrieverband Halbzeuge und Konsumprodukte aus Kunststoff e.V., müssen sich Verarbeiter von Polytetrafluorethylen (PTFE) zukünftig auf ein ansteigendes Preisniveau von PTFE einstellen. In der Vergangenheit lagen demnach insbesondere Spot-Preise, bedingt durch eine hohe Importrate aus Fernost an Pulvern, Granulaten sowie auch Halbzeugen auf einem Niveau, das dem Wert des Werkstoffes PTFE jedoch nicht mehr gerecht wurde. Es sei damit zu rechnen, dass zukünftig eine Korrektur und eine Preisstabilisierung von PTFE folgen werden. Begründet wird diese Erhöhung durch das Stilllegen von Anlagen in China, die dortigen Anforderungen an den Schutz der Umwelt nicht gerecht wurden. Die erforderlichen Investitionen in den Umweltschutz in Verbindung mit höheren Anstrengungen bei zusätzlicher, nachhaltiger Ressourcennutzung habe Billigstangebote verschwinden lassen. Dadurch habe sich die Auslastungssituation westlicher Hersteller verbessert, was zu einer deutlichen Absicherung der Versorgungslage bei hoher Produktqualität geführt habe. Die Folgen der Globalisierung der Märkte und die damit verbundene Umsetzung vergleichbarer Rahmenbedingungen in verschiedenen Regionen zeige positive Auswirkungen bezüglich der langfristigen Versorgungslage mit Fluorpolymeren. „Verarbeiter profitieren hierbei von den Maßnahmen, die in puncto Umweltschutz eingesetzt werden und stärken ihr eigenes Images“, unterstreicht Dr. Michael Schlipf, Vorsitzender der Fachgruppe Fluorkunststoffe des pro-K Industrieverbandes Halbzeuge und Konsumprodukte auf Kunststoff e.V. Weitere Informationen: www.pro-kunststoff.de |
pro-K Industrieverband Halbzeuge und Konsumprodukte aus Kunststoff e.V., Frankfurt
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