| 23.06.2017, 15:29 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Wie die niederösterreichische Müller-Guttenbrunn Gruppe kürzlich mitteilte, ist die MBA Polymers Austria ab dem 1. Juli 2017 ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der Gruppe. Finanzielle Details werden nicht genannt. Das Kunststoff-Recycling-Werk im Wirtschaftspark Kematen wurde Ende 2004 als Joint Venture zwischen der amerikanischen MBA Polymers Inc. und der Müller-Guttenbrunn GmbH gegründet, 2005 errichtet und ist seit Anfang 2006 in Produktion. Durch einen Eigentümerwechsel beim amerikanischen Partner ergab sich für Müller-Guttenbrunn die überraschende Möglichkeit, das Werk in Kematen vollständig zu übernehmen. „Diese Gelegenheit haben wir sofort genutzt. Der Standort in Kematen hat sich in den letzten Jahren prächtig entwickelt und wir sind überzeugt, dass das Unternehmen perfekt zu unserer strategischen Ausrichtung passt“, erklärt Christian Müller-Guttenbrunn, Geschäftsführer der Müller-Guttenbrunn Gruppe, den Kauf der übrigen Anteile. Das Werk in Kematen gilt weltweit als eine fortschrittliche Kunststoffaufbereitungsanlage. Etwa 125 Mitarbeiter produzieren an diesem Standort qualitativ hochwertige „Post-Consumer Recycled“-Kunststoffe (ABS, HIPS, PP und PC/ABS) aus Elektro-Altgeräten. Die recycelten Kunststoffe werden u.a. für „grüne“ Elektronik-Produkte wie Staubsauger und Kaffeemaschinen sowie für Automobil-Teile eingesetzt. Zuletzt erfolgten Großinvestitionen in eine vierte Extrusionsanlage und eine neue Lagerhalle. Dadurch steigerte man die Verarbeitungskapazität bei MBA Polymers Austria auf etwa 50.000 Tonnen jährlich. Weitere Informationen: mgg-recycling.com, mbapolymers.com |
Müller-Guttenbrunn Gruppe, Amstetten, Österreich
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