| 09.11.2017, 11:02 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Mit vier zusätzlichen Werken will der Automobilzulieferer Autoneum seine Fertigungskapazitäten in China signifikant ausbauen. Volumenstarke Aufträge seitens europäischer, US-amerikanischer und chinesischer Kunden hätten den Ausbau der Produktionskapazitäten in China notwendig gemacht. In dem neuen Werk im ostchinesischen Yantai (Provinz Shandong) produziert Autoneum bereits in Serie und just-in-time Stirnwandisolationen und Teppichsysteme. Rund 250.000 Fahrzeuge chinesischer Fahrzeughersteller sollen zukünftig pro Jahr aus Yantai mit Komponenten beliefert. Ein besonderer Fokus werde in diesem siebten chinesischen Werk von Autoneum auf nachhaltige Produktionsprozesse gelegt: Ausschüsse der Komponentenproduktion in Form von Mischfaser-Vliesen und Polyesterfasern werden rezykliert und in der Komponentenfertigung wiederverwendet. Yantai ist eines der ersten Werke von Autoneum, das auf Basis von digitalen 3D-Simulationen konzipiert wurde. Mit Hilfe der sogenannten „Computer-Based Manufacturing Simulation“ (CBMS) wurde die Installation der Anlagen und das Layout der Produktionszellen sowie der Einsatz von Mitarbeitern bereits in der Planungsphase simuliert, was eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen, eine optimale Gestaltung und Auslastung des Werks, Effizienzsteigerungen in der Produktion und damit verbundene Kosteneinsparungen ermöglichen soll. Die durch die Virtual Reality-Anwendung in Yantai gewonnenen Erkenntnisse fließen in die CBMS-basierte Konzeption neuer Werke im globalen Produktionsnetzwerk von Autoneum ein. Anlässlich der Eröffnung des Werks in Yantai erklärte Martin Hirzel, CEO Autoneum: „Entsprechend der Bedeutung des chinesischen Wachstumsmarktes und der weiter zunehmenden Nachfrage internationaler und chinesischer Fahrzeughersteller investieren wir für unsere Kunden in den Auf- und Ausbau unserer chinesischen Produktionskapazitäten. Strategiekonform setzen wir in den neuen Werken auf vertikale Integration und nachhaltige Fertigungsprozesse.“ Er betonte weiter: “Mit der regionalen Markteinführung und Produktion leichtgewichtiger Komponenten für verschiedenste Antriebe unterstützt Autoneum in China den Ausbau der Elektromobilität, eine Senkung der verkehrsbedingten CO2-Emissionen und damit nachhaltige Mobilität in diesem volumenstärksten Automobilmarkt.“ Das neue Werk in Yantai bildet den Auftakt einer signifikanten Kapazitätserweiterung von Autoneum in China. Bereits in wenigen Wochen soll auch in dem neuen Werk von Autoneum in Changsha in der Provinz Hunan die Serienproduktion von Teppichsystemen, Stirnwandisolationen und Radhausverkleidungen für US-amerikanische und chinesische Hersteller starten. Die jährliche Produktionskapazität des Werks in Changsha wird den Angaben zufolge bei rund 1.4 Millionen Komponenten liegen. Noch im Bau befinden sich ein Werk im rund 100 Kilometer südwestlich von Shanghai gelegenen Pinghu (Provinz Zhejiang) und eine Fertigungsstätte in Shenyang Tiexi in der Provinz Liaoning im Nordosten des Landes. In Pinghu will Autoneum ab Herbst kommenden Jahres Unterbodensysteme für europäische und chinesische Fahrzeughersteller produzieren; Shenyang Tiexi soll ebenfalls ab 2018 Modelle deutscher Kunden mit Hitzeschildern, Motorhaubenabsorbern und Teppichsystemen beliefern. In China betreibt Autoneum bereits eigene Werke in Chongqing (seit 2006), Taicang (2010) und Shenyang (2011), ein Entwicklungszentrum in Shanghai sowie gemeinsam mit dem japanischen Automobilzulieferer Nittoku Produktionsstandorte in Guangzhou (2003), Tianjin (2004) und Wuhan (2013). Weitere Informationen: www.autoneum.com/de |
Autoneum Management AG, Winterthur, Schweiz
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