| 09.05.2007 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Das neue 3M Performance Additive iM30K ist die erste Mikro-Glashohlkugel im Sortiment der 3M Glass Bubbles (www.mmm.com), die das Compoundieren, Spritzgießen und Extrudieren von Thermoplasten in der Kunststoff-Industrie schadlos übersteht, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. Mit einem Durchmesser von nur 17µm (D50) ist das Produkt aus nicht wasserlöslichem, chemisch stabilem und alkaliarmem Bor-Silikatglas nur halb so groß wie bekannte Hilfsmittel dieser Art, zugleich aber um 40 Prozent stärker. Seine isostatische Druckfestigkeit liegt bei 2.000 bar (200 MPa). Herstellern von Kunststoff-Bauteilen bietet sich die Möglichkeit, bisher verwendete Additive wie Glasfasern, Talkum, Quarzsand, Kalziumkarbonat, Titandioxid, Bariumsulfat und Vollglaskugeln teilweise zu ersetzen oder sie mit den innovativen Glashohlkugeln zu kombinieren. Neben der Gewichtsreduktion von bis zu 30 Prozent ergeben sich dadurch Vorteile in puncto Materialqualität und Produktivitätssteigerung. Der sogenannte Kugellager-Effekt der Miniatur-Kügelchen sorgt für bessere Fließeigenschaften des Kunststoffs und ermöglicht damit die Herstellung von filigraneren Bauteilen. Gleichmäßigere Oberflächen-Strukturen sind ein weiterer positiver Effekt, ebenso wie die Möglichkeit der Produktionssteigerung durch geringeren Schrumpf und Verzug bzw. verminderten Ausschuss. Mikro-Glashohlkugeln von 3M stehen mittlerweile in mehr als 20 unterschiedlichen Qualitäten zur Verfügung, die sich in Dichte, Druckfestigkeit und Größe unterscheiden. Selbst Spezialausführungen, etwa mit Metallbeschichtung oder mit Haftvermittlern, sind je nach Kundenwunsch realisierbar. Alle vertragen sich sowohl mit den gängigen Thermoplasten wie Polypropylen, Nylon, ABS, als auch mit hochwertigen Materialien wie PEEK. Angeliefert werden die 3M Glashohlkugeln in Kartons, sogenannten Bulk Bags oder Silozügen. |
3M Deutschland GmbH, Neuss
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