| 05.02.2026, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die Horst Brandstätter Group setzt ihre strategische Neuausrichtung fort und plant, die Produktion der Marke „Playmobil“ vom Standort Dietenhofen auf andere Werke innerhalb des bestehenden internationalen Produktionsnetzwerks zu verlagern. Mit diesem Schritt reagiert das Unternehmen auf den gestiegenen Kostendruck am Produktionsstandort Deutschland und verfolgt das Ziel, Effizienzsteigerungen zu realisieren sowie Synergien konzernweit zu nutzen. Wie die Horst Brandstätter Group auf ihrer Webseite weiter mitteilt, basiert die Entscheidung auf einer umfassenden Analyse der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. In den vergangenen Jahren hätten sich die Produktionskosten in Deutschland deutlich erhöht. Um die Wettbewerbsfähigkeit von „Playmobil“ langfristig zu sichern und die wirtschaftliche Stabilität der Unternehmensgruppe zu erhalten, sollen die Fertigung sowie die zugehörigen Produktionsanlagen in den kommenden Monaten verlagert werden. Von der Maßnahme sind rund 350 Mitarbeiter am Standort Dietenhofen betroffen. Der Standort soll jedoch weiterhin Teil der Produktionsstruktur der Horst Brandstätter Group bleiben: Die Fertigung der Marke „Lechuza“ soll dort unverändert fortgeführt werden. Ebenfalls unverändert sollen die Logistikstandorte in Herrieden sowie die Verwaltung in Zirndorf bleiben, einschließlich Marketing und Produktorganisation der Marke „Playmobil“. Parallel zur strukturellen Anpassung setzt die Unternehmensgruppe ihren Fokus auf Innovation und Produktentwicklung. Mit der Präsentation des neuen Produktkonzepts „Playmobil hi!“ auf der diesjährigen Spielwarenmesse hat „Playmobil“ seine strategische Ausrichtung auf neue Produktideen und technologische Weiterentwicklung bekräftigt. Die Belegschaft in Dietenhofen sei am 3. Februar im Rahmen einer außerordentlichen Mitarbeiterversammlung über die geplanten Veränderungen informiert worden. Gespräche mit der Arbeitnehmervertretung seien aufgenommen worden. Unternehmensleitung und Betriebsrat beabsichtigen, über eine sozialverträgliche Umsetzung der Maßnahmen zu verhandeln, unter anderem durch die Einrichtung einer Transfergesellschaft. Die Verlagerung der „Playmobil“-Produktion soll bis Ende Juni abgeschlossen sein. Weitere Informationen: |
Horst Brandstätter Group, Zirndorf
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