| 17.12.2025, 13:37 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Ineos hat eine Investition in Höhe von 150 Millionen Pfund für seinen Standort Grangemouth in Schottland angekündigt. Das Vorhaben wird durch die britische Regierung unterstützt, unter anderem über eine staatliche Kreditgarantie von 75 Millionen Pfund sowie einen Zuschuss von 50 Millionen Pfund; die Finanzierung wird von der NatWest Group begleitet. Ziel der Maßnahmen ist es, den langfristigen Betrieb eines der bedeutendsten Industrie- und Energiestandorte des Vereinigten Königreichs abzusichern. Die Mittel sollen in die Modernisierung zentraler Produktionsanlagen fließen. Geplant sind technische Upgrades, Effizienzsteigerungen im Energieeinsatz, Emissionsminderungen sowie Maßnahmen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Standorts. Grangemouth gilt als strategischer Lieferant grundlegender chemischer Rohstoffe für zahlreiche Industriezweige im Vereinigten Königreich. Mit der Investition sollen mehr als 500 hochqualifizierte Arbeitsplätze direkt am Standort gesichert werden; darüber hinaus betrifft die Entscheidung weitere Arbeitsplätze in vor- und nachgelagerten Lieferketten. Die in Grangemouth hergestellten Produkte finden Anwendung unter anderem in der Lebensmittelverpackung, der Bau- und Dämmstoffindustrie, der Automobilproduktion, im Gesundheitssektor sowie in verschiedenen industriellen Basistechnologien. Die britische Regierung bewertet Grangemouth als Standort von nationaler strategischer Bedeutung. Nach Angaben des Premierministers und des Wirtschaftsministers fügt sich die Unterstützung in die industrielle Gesamtstrategie des Landes ein, die darauf abzielt, industrielle Wertschöpfung zu erhalten, Investitionssicherheit zu schaffen und die Energiekosten für die Industrie zu senken. Die staatlichen Zusagen sollen dem Standort und seinen Beschäftigten Planungssicherheit für mehrere Jahre geben. Ineos ordnet die Investition in einen breiteren Kontext ein: In den vergangenen 25 Jahren sei ein erheblicher Teil der britischen Fertigungsindustrie verloren gegangen, während die Nachfrage nach industriellen Grundstoffen weiter steige. Ohne eigene Produktionskapazitäten müssten diese Materialien importiert werden, häufig mit höheren Kosten und ohne entsprechende volkswirtschaftliche Effekte im Inland. Das Investitionsprogramm in Grangemouth ist Teil einer konzernweiten Strategie von Ineos, bestehende Industrieanlagen zu modernisieren und schrittweise effizienter sowie emissionsärmer auszurichten. Damit unterstreicht das Unternehmen nach eigenen Angaben seine langfristige Präsenz und industrielle Ausrichtung im Vereinigten Königreich. Weitere Informationen: www.ineos.com |
Ineos, Grangemouth, UK
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