| 29.01.2026, 06:04 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
|
|
Wie das US-amerikanische Branchenportal "Plastics News" berichtet, veräußert Tupperware seine operativen Vermögenswerte in Lateinamerika, darunter insbesondere Produktionsstandorte in Mexiko und Brasilien, für insgesamt 250 Mio. US-Dollar. Käufer ist Betterware de México, S.A.P.I. de C.V., auch bekannt als BeFra. Der Kaufpreis setzt sich aus 215 Mio. US-Dollar in bar sowie weiteren 35 Mio. US-Dollar in Form von Unternehmensanteilen zusammen. Bestandteil der Transaktion ist zudem eine unbefristete, gebührenfreie Exklusivlizenz für die Marke Tupperware in Lateinamerika. Die Transaktion erfolgt vor dem Hintergrund des Insolvenzverfahrens von Tupperware Brands Corp., das 2024 in den USA Gläubigerschutz nach Chapter 11 beantragt hatte. Mit dem Verkauf trennt sich das Unternehmen von einem wesentlichen Teil seiner lateinamerikanischen Aktivitäten. Nach Angaben von Betterware gilt Lateinamerika traditionell als wichtiger Markt für Tupperware. In der Region bestehen mehr als 140 Vertriebsgesellschaften mit rund 200.000 unabhängigen Verkaufsrepräsentanten. Die Produktionsanlage im mexikanischen Lerma soll derzeit zu etwa 65 % ausgelastet sein, der Standort in Rio de Janeiro zu rund 50 %. Beide Werke hätten in der Vergangenheit stabile EBITDA-Margen sowie einen positiven freien Cashflow erzielt. Die vorhandenen Kapazitätsreserven sollen künftig auch für andere Marken des Betterware-Portfolios genutzt werden. Betterware rechnet damit, dass die Übernahme einen positiven Ergebnisbeitrag leisten wird. Erwartet werden ein jährlicher Zuwachs von rund 0,58 US-Dollar je Aktie sowie ein zusätzlicher EBITDA-Beitrag von etwa 81 Mio. US-Dollar. Historisch erzielte Tupperware in Lateinamerika im Jahr 2022 – vor der globalen Restrukturierung – einen Umsatz von rund 404 Mio. US-Dollar. Für 2025 werden Umsätze von etwa 278 Mio. US-Dollar prognostiziert, was aus Sicht von Betterware auf Potenzial für eine Rückkehr zu früheren Umsatzniveaus hinweist. Betterware integriert mit der Akquisition die Marke Tupperware in sein bestehendes Direktvertriebsportfolio, zu dem bereits unter anderem Betterware und Jafra gehören. Weitere Informationen: www.tupperware.com, www.plasticsnews.com |
Tupperware, Orlando, USA
» insgesamt 1 News über "Tupperware" im News-Archiv gefunden
Ihre News im plasticker? Bitte senden Sie Ihre Pressemitteilungen an redaktion@plasticker.de!
| » zurück zum Seitenanfang |
Top-Meldungen der letzten Tage
Tupperware: Verkauf der Produktionsstandorte in Lateinamerika
Austrotherm: Recyclinganlage für EPS- und XPS-Dämmstoffe in Purbach in Vollbetrieb genommen
Lanxess: Preiserhöhung für Adipinsäure
KPA Leipzig 2026: Premiere startet mit Mitteldeutschem Kunststofftag
Covestro: Neuen TPU-Produktionsstandort in Zhuhai in Betrieb genommen
Meist gelesen, 10 Tage
Covestro: Neuen TPU-Produktionsstandort in Zhuhai in Betrieb genommen
Austrotherm: Recyclinganlage für EPS- und XPS-Dämmstoffe in Purbach in Vollbetrieb genommen
Südpack: Weiterentwickelte „StarBlend“-Compounds
Engel: Marktspezifische Spritzgießtechnik und digitale Assistenzsysteme für Indien
Meist gelesen, 30 Tage
Aequita: Übernahme des europäischen Olefin- und Polyolefingeschäfts von Sabic
Vynova Wilhelmshaven: Geschäftsbetrieb stabilisiert – Investorenprozess gestartet
Meist gelesen, 90 Tage
Aequita: Übernahme des europäischen Olefin- und Polyolefingeschäfts von Sabic
Gerhardi Kunststoff: HF Opportunities übernimmt insolventen Automobilzulieferer
Klöckner Pentaplast: Restrukturierung zur Schuldenreduzierung um 1,3 Milliarden Euro
Vynova Wilhelmshaven: Geschäftsbetrieb stabilisiert – Investorenprozess gestartet
Dann veräußern Sie diese kostenlos
in der Rohstoffbörse.
| Experimentelle und simulative Analyse der Mischwirkung in Einschneckenextrudern
|