| 12.03.2026, 12:20 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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BASF hat ihr Portfolio an Polyphenylsulfon (PPSU) unter der Marke "Ultrason P" erweitert, um Herstellern die regelkonforme Neuqualifizierung von Artikeln mit Lebensmittelkontakt gemäß der EU-Verordnung 2024/3190 zu ermöglichen. Das erweiterte Angebot umfasst sechs PPSU-Typen, die ohne Bisphenol S (BPS) und Bisphenol A (BPA) hergestellt werden und damit den Anforderungen der seit Januar 2025 geltenden europäischen Regulierung entsprechen. Die Verordnung untersagt den Einsatz bestimmter Bisphenole und deren Derivate in Materialien und Gegenständen mit Lebensmittelkontakt. Nach definierten Übergangsfristen dürfen entsprechende Produkte je nach Artikelkategorie ab spätestens Januar 2028 nicht mehr in der Europäischen Union hergestellt oder importiert werden. PPSU ist von dieser Beschränkung nicht betroffen und gilt daher als geeignete Alternative für Hersteller, die bisher Hochtemperaturkunststoffe wie Polyethersulfon (PESU), Polysulfon (PSU) oder Polyetherimid (PEI) in Lebensmittelkontaktanwendungen einsetzen. Die sechs neuen "Ultrason P"-Typen sind ab sofort verfügbar und werden mit technischen Datenblättern sowie Material- und Lebensmittelkontaktzertifikaten bereitgestellt. Sie sind für Anwendungen wie Mehrwegflaschen, Cateringgeschirr, Komponenten für Kaffeemaschinen oder hochtemperaturbeständige Speisenwärmer ausgelegt. Ziel ist es, Herstellern eine frühzeitige Bemusterung und Qualifizierung neuer Materialien zu ermöglichen. Das Portfolio umfasst verschiedene PPSU-Typen für unterschiedliche Verarbeitungsanforderungen, darunter Varianten mit optimiertem Entformungsverhalten. Die Materialien ermöglichen eine breite Farbgestaltung von opak bis transluzent, sowohl über Compounds als auch über Masterbatch-Lösungen. Gleichzeitig bieten sie die für "Ultrason P" typischen Eigenschaften wie temperaturunabhängige mechanische Stabilität, hohe Beständigkeit gegenüber Reinigungsmitteln, Ölen, Fetten und Heißdampf sowie hohe Zähigkeit und Dimensionsstabilität. BASF unterstützt Hersteller bei der Umstellung auf PPSU auch durch technische Dokumentation und Zertifikate für den Qualifizierungsprozess. Bestehende Spritzgießwerkzeuge für PESU-Bauteile können nach Unternehmensangaben weiterhin verwendet werden, was den Materialwechsel erleichtern soll. Die EU-Verordnung 2024/3190 gilt ausschließlich für Materialien und Gegenstände mit Lebensmittelkontakt. Anwendungen im Kontakt mit Trinkwasser sind nicht Bestandteil der Regelung. Zudem bleibt Polysulfon für den Einsatz in Filtrationsmembranen im Lebensmittelbereich weiterhin zulässig. Weitere Informationen: www.basf.com |
BASF SE, Ludwigshafen
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