| 30.01.2026, 11:55 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der Chemiekonzern Wacker passt zum 1. Februar 2026 die Verkaufspreise für zahlreiche Siliconprodukte an. Die Preiserhöhungen betreffen insbesondere additionsvernetzende Siliconkautschuke, Siliconharze, Silane sowie siliconbasierte Trennmittelbeschichtungen. Die Anpassungen belaufen sich auf bis zu 25 Prozent, in einzelnen Fällen können sie darüber hinausgehen. Bestehende Kundenverträge werden entsprechend überprüft und bei Bedarf angepasst. Hintergrund der Maßnahme sind deutlich gestiegene Rohstoffkosten, vor allem für Platin. Das Edelmetall wird bei Wacker als Katalysator für die Vernetzung von Silicontrennmitteln sowie für additionsvernetzende Siliconprodukte eingesetzt. Nach Unternehmensangaben hat sich der Platinpreis an den internationalen Rohstoffbörsen seit Anfang des vergangenen Jahres mehr als verdoppelt. Interne Effizienz- und Einsparmaßnahmen reichten nicht mehr aus, um diese Kostenentwicklung auszugleichen. Von den Preisanpassungen betroffen sind Kunden aus mehreren Industriebranchen, darunter Automobil, Pharma, Medizintechnik, Elektrotechnik, Energieübertragung sowie Papier- und Trennpapierbeschichtungen. Ziel der Preiserhöhung ist es laut Wacker, die gestiegenen Herstellungskosten weiterzugeben und damit die wirtschaftliche Grundlage für eine stabile Lieferfähigkeit, gleichbleibende Produktqualität sowie technischen Service zu sichern. Der Geschäftsbereich Silicones zählt zu den zentralen Sparten des Konzerns. Wacker gehört weltweit zu den größten Herstellern von Siliconprodukten und bietet ein Portfolio von mehr als 2.800 Spezialprodukten an. Diese kommen unter anderem in der Automobil-, Bau-, Chemie-, Medizin-, Energie- und Elektronikindustrie zum Einsatz. Im Geschäftsjahr 2024 entfiel rund die Hälfte des Konzernumsatzes auf den Bereich Silicones. Weitere Informationen: www.wacker.com |
Wacker Chemie AG, München
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