| 08.01.2026, 06:08 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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BASF hat am neu errichteten Verbundstandort Zhanjiang in der südchinesischen Provinz Guangdong den Steamcracker planmäßig in Betrieb genommen. Die Anlage bildet das zentrale Element des Standorts und versorgt nachgelagerte Produktionsanlagen mit wichtigen petrochemischen Grundstoffen. Der Steamcracker hat eine Jahreskapazität von rund einer Million Tonnen Ethylen. Zusätzlich entstehen weitere Basischemikalien wie Propylen. In dem Verfahren werden langkettige Kohlenwasserstoffe, darunter Naphtha oder Butan, mithilfe von Dampf thermisch gespalten. Diese Produkte dienen als Ausgangsstoffe für eine Vielzahl chemischer Wertschöpfungsketten am Standort. Nach Angaben des Unternehmens ist es der erste Steamcracker weltweit, dessen Hauptkompressoren vollständig elektrisch betrieben werden und dabei ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energiequellen nutzen. Der gesamte Verbundstandort Zhanjiang soll zu 100 Prozent mit erneuerbarem Strom versorgt werden. Parallel zur Inbetriebnahme des Steamcrackers hat BASF weitere petrochemische Anlagen am Standort hochgefahren. Dazu zählen Produktionsanlagen für Ethylenoxid, Ethylenglykol und Polyethylen sowie zuvor gestartete Anlagen zur Herstellung von Propylen-Folgeprodukten. Damit wird die Integration der chemischen Produktionsketten schrittweise vervollständigt. Der Standort Zhanjiang ist als dritter großer Verbundstandort der BASF neben Ludwigshafen und Antwerpen konzipiert. Die dort hergestellten Produkte sind überwiegend für den chinesischen Markt bestimmt, der für BASF von zentraler Bedeutung ist und als größter sowie wachstumsstärkster Chemiemarkt weltweit gilt. Weitere Informationen: www.basf.com |
BASF SE, Ludwigshafen
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