| 23.04.2019, 06:08 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der deutsche Chemiekonzern BASF bereitet den zweiten Abschnitt des laufenden Ausbaus der Kapazitäten für Methylendiphenyldiisocyanat (MDI) am Verbundstandort Geismar im US-Bundesstaat Louisiana vor. Darüber informiert die Wirtschaftsentwicklungsagentur LED des Bundesstaats in einer Pressemitteilung. Demnach soll mit den Arbeiten am zweiten Ausbauabschnitt Ende dieses Jahres begonnen werden, der Abschluss ist für 2021 vorgesehen. Der aktuellen Aussendung zufolge plant BASF dabei Investitionen von 87 Mio. USD. Der erste Projektabschnitt mit einem Investitionsvolumen von etwa 150 Mio. USD wurde Mitte vergangenen Jahres gestartet und soll im ersten Halbjahr 2020 abgeschlossen werden. Insgesamt errichtet BASF im Rahmen des Erweiterungsprojekts in Geismar neue Kapazitäten für jährlich rund 300.000 Tonnen MDI. Damit wird sich die Gesamtkapazität an dem Standort auf etwa 600.000 Tonnen MDI verdoppeln. MDI ist ein wesentlicher Ausgangsstoff für die Herstellung von Polyurethan. BASF produziert MDI außer in den USA auch in China, Südkorea und Belgien. Stefan Doerr, Leiter der regionalen BASF-Geschäftseinheit Monomers in Nordamerika, erklärt in der aktuellen LED-Aussendung: "Angesichts der Entwicklung des amerikanischen Markts benötigt BASF diese Investitionen, um das Wachstum ihrer Kunden weiter zu unterstützen. Der Standort Geismar ist aufgrund der bestehenden Infrastruktur, der Verfügbarkeit wettbewerbsfähiger Rohstoffe sowie der Unterstützung durch den Bundesstaat und die lokalen Behörden hervorragend für dieses Projekt geeignet." Der an den Börsen in Frankfurt, London und Zürich notierte Chemiekonzern BASF beschäftigt weltweit rund 122.000 Mitarbeiter und erzielte im Geschäftsjahr 2018 einen Umsatz von etwa 71 Mrd. Euro. Weitere Informationen: www.basf.com, www.opportunitylouisiana.com |
BASF SE, Ludwigshafen
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