| 27.11.2019, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der japanische Chemiekonzern Showa Denko (SDK) und der US-amerikanische Industrieanlagenbauer KBR liefern der chinesischen Shenghong Refining Petrochemical (SRP) die Technologie für eine neue Anlage zur Produktion Vinylacetat-Monomer (VAM). In Pressemitteilungen informierten SDK und KBR dieser Tage über den Eingang des entsprechenden Auftrags. Demnach wird SRP am Standort Lianyungang in der ostchinesischen Provinz Jiangsu einen VAM-Komplex mit einer Jahreskapazität von 300.000 Tonnen errichten. Die Technologie für die Anlage wird von SDK und KBR im Rahmen einer 2015 gebildeten Allianz für die gemeinsame Vermarktung des von SDK entwickelten VAM-Verfahrens lizenziert. Die Japaner liefern darüber hinaus die erforderlichen Katalysatoren, während KBR Aufgaben bei der Projektierung übernimmt. Zum finanziellen Volumen des Auftrags und zur Höhe der mit dem Projekt von Shenghong Refining Petrochemical verbundenen Gesamtinvestitionen liegen keine Angaben vor. SDK verarbeitet seit über 40 Jahren an ihren Standort in Oita auf der südjapanischen Insel Kyushu Ethylen zu Vinylacetat-Monomer, das vor allem bei der Produktion von Kunststoffen wie PVAC und EVAC Verwendung findet. Darüber hinaus produziert die Petrochemie-Sparte des Konzerns u.a. Ethylen, Propylen, Ethylacetat, Acetaldehyd und Essigsäure. Für die ersten neun Monate des Geschäftsjahrs 2019 berichtet der in Tokio ansässige Konzern einen Gesamtumsatz von 695,6 Mrd. JPY (5,8 Mrd. EUR) Die an der New Yorker Börse notierte KBR hat ihren Sitz in Houston im US-Bundesstaat Texas und berichtet für das Geschäftsjahr 2018 einen operativen Gewinn von 470 Mio. USD und einen Nettogewinn von 281 Mio. USD aus Umsätzen in Höhe von insgesamt 4,913 Mrd. USD. Weitere Informationen: www.sdk.co.jp, www.kbr.com, www.shenghongpec.com |
Showa Denko, Japan + KBR, USA
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